St.Gallen: Einsprachen gegen Provisorium auf Sömmerliwiese

Das Stadtparlament hat der Vorlage zum Provisorium für die Tagesbetreuung auf der Sömmerliwiese trotz Kritik zugestimmt. Nun regt sich aber Widerstand: Gegen das Projekt liegen zwei Einsprachen vor.

Christoph Renn
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Das Provisorium ist auf der Sömmerliwiese geplant. (Bild: Ralph Ribi)

Das Provisorium ist auf der Sömmerliwiese geplant. (Bild: Ralph Ribi)

Die Stadt will ein Provisorium für die Tagesbetreuung auf die Sömmerliwiese stellen. Auf die Wiese in der Lachen also, für die das Stadtsanktgaller Stimmvolk im Februar 2017 nach einem heftigen Abstimmungskampf für die Umteilung in die Grünzone A gestimmt hat. Zudem stimmte es gegen eine teilweise Überbauung mit einem Neubau für die Tagesbetreuung von Schulkindern. Das St. Galler Stadtparlament hat dem Provisorium trotz kritischer Voten zugestimmt. Nun regt sich im Lachen-Quartier aber Widerstand gegen das Vorhaben der Stadt: «Zwei Einsprachen sind gegen das Projekt eingereicht worden», sagt Ivan Furlan, Leiter des städtischen Amtes für Baubewilligungen.

«Die Grösse des Neubaus hat überrascht»

Welche Punkte im Detail kritisiert werden, ist unklar: Über den genauen Inhalt erteilt die Stadt keine Auskunft. Eine Einsprecherin sagt, dass sie von der Grösse des geplanten Provisoriums überrascht gewesen sei.
Welche Auswirkungen die Einsprachen gegen das Provisorium für die Tagesbetreuung auf der Sömmerliwiese haben werden, ist noch nicht klar. Nur so viel: «Ich werde mit den Einsprechern das Gespräch suchen und einen konstruktiven Weg gehen», sagt Stadtbaumeister Hansueli Rechsteiner.