St.Gallen
Auf dem Güterbahnhofareal sind jetzt nur noch 17 statt 25 Miniwohnungen geplant

Ab Donnerstag liegt das Baugesuch für die Mikrowohnungen beim St.Galler Güterbahnhof auf. Es ist bereits die zweite Auflage.

Perrine Woodtli
Merken
Drucken
Teilen
Die Blumer Lehmann AG will auf dem St.Galler Güterbahnhofareal Mikrowohnungen bauen.

Die Blumer Lehmann AG will auf dem St.Galler Güterbahnhofareal Mikrowohnungen bauen.

Bild: Benjamin Manser (7. Dezember 2020)

Wohnen auf engstem Raum – Das soll in der Stadt St.Gallen schon bald möglich sein. Und zwar auf dem Güterbahnhofareal. Dort sind seit einiger Zeit Mikrowohnungen geplant. Im vergangenen Dezember wurde bekannt, dass die Gossauer Holzbaufirma Blumer Lehman AG mehrere solche Miniwohnungen auf dem Güterbahnhofareal neben der Remise realisieren will – aus Holz, CO2-arm und als Zwischennutzung.

Ab Donnerstag, 24. Juni, und noch bis zum 7. Juli liegt das Baugesuch nun öffentlich auf. Auf dem Areal in der Nähe des Lattich-Baus soll ein dreigeschossiger Neubau für 17 Mikrowohnungen in Modulbauweise entstehen. Auch eine Fotovoltaikanlage ist unter anderem geplant.

Projekt wurde redimensioniert

17 Wohnungen? Im Dezember war doch noch die Rede von 25? Ivan Furlan, Leiter des städtischen Amtes für Baubewilligungen, bestätigt auf Anfrage, dass nun weniger Wohnungen vorgesehen sind als ursprünglich geplant. Das Baugesuch mit 25 Miniwohnungen lag bereits einmal auf. Dieses sei aufgrund von Einsprachen aber zurückgezogen und überarbeitet worden, sagt Furlan. Das Projekt wurde daraufhin redimensioniert.

Ivan Furlan, Leiter des städtischen Amtes für Baubewilligungen.

Ivan Furlan, Leiter des städtischen Amtes für Baubewilligungen.

Benjamin Manser

Wann die Wohneinheiten bezugsbereit sind, lasse sich nicht sagen. Dies hängt nun unter anderem davon ab, ob erneut Einsprachen eingehen oder nicht. Im Dezember hiess es, dass im Mai die Bauarbeiten beginnen und die Wohnungen im Sommer stehen sollen.

Die Einzimmerwohnungen sollen dereinst unter anderem Studierende, Lehrlinge und Geschäftsleute anziehen. Die Mietpreise sollen sich zwischen 500 und 1000 Franken bewegen, sagte Richard Jussel, Projektentwicklung und Verkauf bei der Blumer Lehmann AG, im Dezember.