Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Steinach senkt Steuerfuss nicht und will stattdessen investieren

Die Gemeinde Steinach schliesst die Rechnung 2018 zwar mit einem Ertragsüberschuss von über 300000 Franken ab. Dennoch lässt der langfristige Finanzplan keine Steuersenkung zu.
Rudolf Hirtl
Neue Bushaltestellen und eine neue Buslinie belasten das Budget der Gemeinde Steinach. (Bild: Rudolf Hirtl)

Neue Bushaltestellen und eine neue Buslinie belasten das Budget der Gemeinde Steinach. (Bild: Rudolf Hirtl)

Zur Besserstellung von 380000 Franken über Budget in der Rechnung der Gemeinde Steinach haben vor allem Minderausgaben im Bereich der Volksschule und beim Strassenunterhalt, höhere Gebühreneinnahmen sowie weniger Ausgaben bei der Pflegefinanzierung beigetragen. Auf der Einnahmenseite lagen die Erträge der Einkommens- und Vermögenssteuern gemäss Information des Gemeinderates im Rahmen des Erwarteten. Mehreinnahmen gab es hingegen bei den Grundstückgewinnsteuern.

Budget 2019 ausgeglichen

Die Investitionsrechnung 2018 zeigt Nettoinvestitionen von 2,695 Millionen Franken gegenüber einem Budget von 5,821 Millionen Franken. Der Gemeinderat beantragt der Bürgerschaft, den Ertragsüberschuss dem Eigenkapital zuzuweisen, das per Ende des vergangenen Jahres 5,851 Franken beträgt.

Das Budget 2019 präsentiert sich mit einem Aufwandüberschuss von 3700 Franken nahezu ausgeglichen. Der Rat rechnet zwar im laufenden Jahr mit einer Zunahme bei den Steuererträgen natürlicher Personen und Minderaufwendungen bei der Pflegefinanzierung. Gleichzeitig sei auch mit Zusatzaufwendungen zu rechnen. Beispielsweise bei der Primarschule aufgrund der Einführung schulischer Sozialarbeit. Zudem sei die Abgeltung an den Kanton für den öffentlichen Verkehr aufgrund zusätzlicher Bushaltestellen und der Einführung einer neuen Buslinie höher.

Längere Abschreibungen bringen Entlastung

Die neuen Abschreibungsvorschriften, die längere Abschreibungsdauern vorsehen, würden zwar eine Entlastung des Steuerfusses bringen, doch gleichzeitig seien in den nächsten Jahren grosse Investitionen geplant. Etwa die Sanierung der Steinach, das Projekt für einen Turnhallen-Ersatz und der Bau des Gartenhofs. Dennoch könne beim Finanzplan von einer stabilen Entwicklung ausgegangen werden. Der Steuerfuss soll wegen der genannten Investitionen aber bei 119 Prozent bleiben.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.