Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Michael Aebisegger nach seiner Wahl zum Steinacher Gemeindepräsidenten: «Dass das Resultat so eindeutig ist, macht mich sehr glücklich»

Michael Aebisegger hat die Wahl zum Gemeindepräsidenten von Steinach mit 652 Stimmen im ersten Wahlgang deutlich geschafft. Damit tritt er die Nachfolge von Roland Brändli an, der per Ende Jahr frühzeitig zurücktritt.
Sheila Eggmann
Michael Aebisegger ist neuer Gemeindepräsident von Steinach. (Bild: Sheila Eggmann)

Michael Aebisegger ist neuer Gemeindepräsident von Steinach. (Bild: Sheila Eggmann)

Das Resultat ist eindeutig. Mit 652 Stimmen wählen die Steinacher Michael Aebisegger zum neuen Gemeindepräsidenten. Seine beiden ebenfalls parteilosen Mitkonkurrenten bleiben chancenlos. Andreas Graf holt 123 Stimmen, Roger Keller deren 86. Das verkündet am Sonntag der Gemeindeschreiber Rolf Vorburger vor einer Handvoll Menschen vor dem Gemeindehaus. Anwesend ist dabei lediglich Aebisegger, die anderen Kandidierenden haben sich kurz zuvor zurückgezogen.

Mit dem deutlichen Resultat hat der designierte Gemeindepräsident nicht gerechnet, es aber erhofft. «Als ich mich für die Kandidatur entschied, wusste ich, dass ich gute Voraussetzungen habe», sagt er.

«Dass es so eindeutig ist, darüber bin ich sehr glücklich.»

Zum Feiern bleibe Aebisegger nicht viel Zeit, es liege eine durchgetaktete Arbeitswoche vor ihm. «Doch ich werde heute noch mit meiner Familie und Freunden anstossen.» Die Kündigung seiner alten Arbeitsstelle habe er gerade erst in den Briefkasten geworfen.

Roländ Brändli (links) gratuliert seinem Nachfolger Michael Aebisegger (Bild: Sheila Eggmann)

Roländ Brändli (links) gratuliert seinem Nachfolger Michael Aebisegger (Bild: Sheila Eggmann)

Aebiseggers Herausforderer Andreas Graf zeigt sich enttäuscht über die 56.1 Prozent der Steinacher, die nicht gewählt haben: «Dass man bei einer so wichtigen Sache nicht wählen geht, verstehe ich nicht.» Auch das so eindeutige Ergebnis lässt ihn nachdenklich zurück. Er sagt:

«Ich dachte nicht, dass einer gewählt wird, der bereits im Wahlkampf seine künftigen Mitarbeitenden vorverurteilt»

«Das zeigt wenig Führungsverantwortung.» Er macht eine klare Ansage an Aebisegger: «Ich werde genau beobachten, ob er seine Wahlversprechen einhält.»

Auch Roger Keller überrascht von tiefer Wahlbeteiligung

Roger Keller, der zweite Kandidat, hat damit gerechnet, dass es für ihn ein so eindeutiges Resultat geben wird: «Ich stand zuvor noch nicht auf einer politischen Bühne und bin kein Steinacher.» Ausserdem habe er eine grosse Unsicherheit in der Gemeinde gespürt.

«Die Bevölkerung hat sich für die Lösung entschieden, die sie kennt und einordnen kann – und das ist Michael Aebisegger.»

Er gratuliere dem Gewählten von Herzen und wünsche ihm, «dass er das Herz für Angelegenheiten von Steinach und den Einwohnern behalten und weiter entwickeln kann». Auch Keller zeigte sich überrascht von der aus seiner Sicht tiefen Wahlbeteiligung von 43.9 Prozent. «Ich wünsche vor allem den jungen Erwachsenen, dass sie in der Politik vermehrt die Initiative ergreifen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.