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Gossauer Tänzer vor Weltmeisterschaft: «Im Hip-Hop steckt viel positive Energie»

Der Gossauer Robin Waldburger hat sich für die Weltmeisterschaften der United Dance Organisation qualifiziert. Als Solo-Tänzer und mit seiner Tanzgruppe stellt er sein Können bald in Schottland unter Beweis.
Manuela Bruhin
Robin Waldburger im Tanzzentrum in St. Gallen, wo er regelmässig trainiert. (Bild: Benjamin Manser)

Robin Waldburger im Tanzzentrum in St. Gallen, wo er regelmässig trainiert. (Bild: Benjamin Manser)

Ein Leben ohne Tanzen – das ist für den Gossauer Robin Waldburger unvorstellbar. Wer ihm und seiner Gruppe, der La Fam Crew, zusieht, der erwischt sich wahrscheinlich bald dabei, im Takt mitzuwippen. Breakdance-Elemente sorgen für die «Wow-Momente», die Bässe wummern, die Choreografie sitzt. So auch an diesem Donnerstagabend im Tanzzentrum in St. Gallen. Auch wenn Robin Waldburger, Linda Graber, Leonie Aengenheister, Laura Denier, Gloria Gort, Alessandra Hitz und Jessica Nilson das ein wenig anders sehen.

«Für die Weltmeisterschaft in drei Wochen müssen noch einige Sachen angepasst werden», sind sie überzeugt. Feinheiten etwa müssten aufeinander abgestimmt werden, Abläufe anders organisiert. Dafür erhöhen sie ihre Trainingsstunden – ohne Murren. Das Tanzen entschädigt für sie vieles. «In der Hip-Hop-Kultur steckt viel positive Energie», bringt es Waldburger auf den Punkt. Zudem könne so wunderbar Stress abgebaut werden.

Keine Motivationsprobleme

Die positive Energie ist es auch, die den Gossauer nach wie vor fasziniert. Im Alter von fünf Jahren begann er seine Tanzkarriere. Verschiedene Stationen folgten. Seit fünf Jahren ist der 18-Jährige bei Urban Dance World im Tanzzentrum in St. Gallen unter den Fittichen der Trainer Ricardo Martins Dias und Patrick Mitrovic. Sie bildeten die Gruppe La Fam Crew und trainieren seither regelmässig miteinander.

Aber auch Zuhause investiert der Gossauer viel Zeit in sein Hobby. «Manche Choreografien probiere ich lieber alleine aus», sagt er. In all den Jahren habe er nie die Motivation fürs Tanzen verloren. Auch wenn andere Jugendliche lieber in den Ausgang gingen – für ihn stehe Hip-Hop an der ersten Stelle. Viele seiner Freunde teilen sein Hobby. «Ausserdem sind wir so ein cooles Team, das motiviert von ganz alleine», so Waldburger.

Weitere Ziele gesteckt

Letzteres gab bei den Vorausscheidungen für die Weltmeisterschaften in Glasgow den Ausschlag für den Sieg. Sowohl in der Gruppe als auch als Solo-Tänzer qualifizierte sich Waldburger dafür. «Der Jury ist der Spassfaktor, den wir bei der Show hatten, aufgefallen. Das hob uns von der Konkurrenz ab.»

Noch halte sich die Nervosität in Grenzen, wenn er an die Weltmeisterschaften am 24. August denke. Sobald er jedoch in Glasgow ankomme, ändere sich dies wahrscheinlich. Bis dahin lenke er sich mit Trainingseinheiten ab. Stehen zu bleiben, im wahrsten Sinne des Wortes, kommt für ihn nicht in Frage. So verwundert es nicht weiter, dass er bereits Ziele für die Zeit nach den Weltmeisterschaften im Auge behält. «Eine Teilnahme im nächsten Jahr wäre megacool – dann jedoch bei den Profis.»

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