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Startschuss für das «Sonnenrain»: Wittenbach erhält ein neues Schulhaus

In einer Woche erfolgt der Spatenstich für die Schulanlage Sonnenrain in Wittenbach. Für knapp 26,6 Millionen Franken entsteht in den nächsten zwei Jahren im Gebiet Grüntal eine neue, moderne Schule.
Perinne Woodtli
So soll die neue Schulanlage Sonnenrain in Wittenbach dereinst aussehen. Nebst einem Primarschulhaus und einem Kindergarten entsteht auch eine Dreifachturnhalle und eine Aula. (Visualisierung: PD)

So soll die neue Schulanlage Sonnenrain in Wittenbach dereinst aussehen. Nebst einem Primarschulhaus und einem Kindergarten entsteht auch eine Dreifachturnhalle und eine Aula. (Visualisierung: PD)

Statt Fussball gespielt, wird auf dem Feld des FC Wittenbach in absehbarer Zukunft unterrichtet. Seit Februar zieren Bauvisiere das Fussballfeld. Im Gebiet Grüntal, zwischen der Firma Spühl und dem Schwimmbad Sonnenrain, entsteht die neue Schulanlage Sonnenrain. Nach jahrelanger Planung, einer Abstimmung im November 2016 und dem anschliessenden Baubewilligungsverfahren, nimmt das Projekt bald Gestalt an.

Heute in einer Woche erfolgt der offizielle Spatenstich, wie Primarschulratspräsidentin Ruth Keller sagt. Die Vorfreude auf kommenden Mittwoch sei gross. «Ich freue mich sehr, dass das neue Schulhaus endlich konkret wird und jetzt gebaut werden kann», sagt Ruth Keller.

Nach dem Spatenstich folgt der Aushub

Die Schulanlage ersetzt die über 100 Jahre alten Schulhäuser auf dem Wittenbacher Dorfhügel und bietet Platz für acht Primar- und drei Kindergartenklassen. Hinzu kommen eine Aula und eine Dreifachturnhalle. Letztere soll nicht nur den Schülern zur Verfügung stehen, sondern auch den Sportvereinen. Die Gesamtkosten betragen knapp 26,6 Millionen Franken, inklusive 1,4 Millionen für das Grundstück. Durchgeführt wird das Projekt vom Architekturbüro Gähler Flühler aus St. Gallen.

Bevor im neuen Schulhaus Lehrer und Kinder ein- und ausgehen können, steht eine längere Bauzeit an. Nach dem Spatenstich nächsten Mittwoch erfolgt als erstes der Aushub und die Installierung der Kanalisation, sagt Boris Schedler, Präsident der Baukommission. Danach werde die sogenannte Magerbetonsohle eingesetzt. Im September fahren dann die Baustellenkräne auf. «Ab September ist auch der Baumeister auf der Baustelle tätig», sagt Schedler. «Dann werden unter anderem alle Bodenplatten einbetoniert, bevor die Arbeiter sich nach und nach von unten nach oben arbeiten.»

Milder Winter käme entgegen

Die Schulanlage Sonnenrain besteht aus drei Baukörpern, die alle miteinander verbunden sind – «sodass man alles mit Finken begehen kann», sagt Schedler. Im Primarschulhaus, das nebst Unter- und Erdgeschoss über zwei weitere Stockwerke verfügt, befinden sich Klassen-, Gruppen- und Lehrerzimmer sowie Werkräume und die Aula. Angrenzend entstehen die Dreifachturnhalle und der eingeschossige Kindergarten. «Ziel ist es, dass bei allen Bauten die Wände gleichzeitig hochgezogen werden und auch alle Gebäudeteile gleichzeitig gebaut werden können», sagt Schedler.

Er hoffe auf einen milden Winter, sodass die Bauarbeiter durcharbeiten können und der Rohbau fertiggestellt werden kann. Allgemein seien gute Wetterbedingungen eine Voraussetzung dafür, dass der Zeitplan eingehalten werden kann.

Ähnlicher Grundriss wie beim Schulhaus Steig

Verlaufen die Bauarbeiten ohne Zwischenfälle, beträgt die geplante Bauzeit 20 Monate. «Mitte 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Anlage soll im Sommer der Schule Wittenbach übergeben werden», sagt Schedler. Ziel ist, dass auf das neue Schuljahr 2020 die ersten Schüler und Kindergärtler im Neubau unterrichtet werden können.

Spezielle Herausforderungen gibt es beim Bau der Schulanlage Sonnenrain laut Boris Schedler nicht. Der Grundriss des Baus sei an jenen des Wittenbacher Schulhauses Steig angelehnt, das von 1971 bis 1973 gebaut wurde. «Bereits damals wurde das Gebäude für Klassen und Gruppenräume konzipiert», sagt Schedler. «Die Schulanlage ist zudem überdacht und die einzelnen Gebäudeteile sind verbunden.»

Weil sich dieses Konzept bewährt habe, habe man dieses nun sozusagen adaptiert. «Es handelt sich um eine zeitgemässe und vernünftige Bauweise», so Schedler. Die neue Schulanlage werde zudem nichts «Verrücktes», ergänzt er, betont aber gleichzeitig: «Es entsteht ein schöner, zeitgemässer und ansprechender Bau.»

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