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Informatiker oder Kauffrau? In der Region Rorschach helfen Unternehmen bei der Berufswahl

Der Verein Triebwerk unterstützt Schüler der zweiten Oberstufe bei der Berufswahl. 44 Unternehmen bieten individuelle Einblicke in die angebotenen Lehrberufe - eine Win-Win-Situation.
Noah Salvetti
Betriebe aus der Region gewähren Jugendlichen einen Einblick in diverse Lehrberufe. (Bild: Mareycke Frehner)

Betriebe aus der Region gewähren Jugendlichen einen Einblick in diverse Lehrberufe. (Bild: Mareycke Frehner)

Schüler der zweiten Oberstufe stecken mitten in einer wichtigen Lebensphase: in der Berufswahl. Eine Zeit, die geprägt ist von Entscheidungen, welche die eigene Zukunft beeinflussen.

Die enorme Auswahl an verschiedenen, teils unbekannten Lehrberufen macht die Suche nicht unbedingt einfacher – das weiss auch der Verein Triebwerk. Am 5. und 6. November veranstaltet er Berufsbesichtigungen, die den zukünftigen Lernenden praktische Einblicke ermöglichen und ihnen so die Suche nach einem passenden Beruf zu erleichtern sollen. «Ziel ist, dass die Jugendlichen nach den Veranstaltungen besser beurteilen können, ob der besichtigte Beruf zu ihnen passt», sagt Priska Ziegler, Geschäftsführerin des Vereins Triebwerk.

Ausbildungsbetriebe und Schüler profitieren

44 Unternehmen aus der Region Rorschach nehmen an den Besichtigungen teil, darunter etwa die Starrag in Rorschacherberg, Stadler Rail in Altenrhein, das Pflegeheim Pelago und die Druckerei AVD in Goldach. Im Vorfeld konnten die Schülerinnen und Schüler aus rund 60 Berufen sechs Favoriten ausmachen, die sie näher kennen lernen möchten.

«Während zwei bis zweieinhalb Stunden können die Jugendlichen Einblicke in zwei Berufe erhalten, noch bevor sie schnuppern gehen. Dabei können sie mitarbeiten und die Berufsbildner und Lernenden mit Fragen löchern»,

sagt Priska Ziegler. Oftmals seien es veraltete Bilder, falsche oder fehlende Vorstellungen, die dazu führten, dass sich Schüler nicht für einen Beruf interessieren. Auch werde das Karrierepotenzial in Industriebetrieben unterschätzt. «Auch Eltern und Freunde haben einen starken Einfluss auf die Berufswahl», sagt Ziegler. Der Reiz der weiterführenden Schulen sei denn auch einer der Gründe, weshalb Lehrbetriebe es nicht immer leicht hätten, passende Lernende zu finden. Die Berufsbesichtigungen seien eine Win-Win-Situation: Firmen erhalten die Möglichkeit, sich und ihre Lehrplätze zu präsentieren und potenzielle Lernende bereits kennen zu lernen, und für Schüler ist es die ideale Gelegenheit, einen ersten realen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten, schreibt der Verein Triebwerk in einer Mitteilung.

212 Schüler aus der Region hätten sich für die Besichtigungen angemeldet. Am gefragtesten sind dieses Jahr bei den Sekundarschülern die Berufe Informatiker, Zeichner und Kaufmann und bei den Realschülern Fachmann Betreuung, Detailhandelsfachmann und Fachmann Gesundheit.

Lehrpersonen schätzen das Angebot

Die Besichtigungen organisiert der Verein Triebwerk gemeinsam mit den Schulen. «Auch wenn es viel Vorbereitung braucht, rund 420 Besichtigungen durchzuführen lohnt sich der Aufwand. Die Lehrpersonen und Berufsbildner setzen sich gerne dafür ein, den Jugendlichen Einblicke in Lehrberufe zu ermöglichen», sagt Priska Ziegler.

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