Mit der Olma auf Stimmenfang

«Dank Barbara Frei an die Olma» steht auf einem Flyer, der gestern in jeden städtischen Haushalt versendet wurde. Die FDP-Stadtratskandidatin Barbara Frei wirbt so für ihren Wahlkampf, in den sie allerdings erst nach der Olma steigt.

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«Dank Barbara Frei an die Olma» steht auf einem Flyer, der gestern in jeden städtischen Haushalt versendet wurde. Die FDP-Stadtratskandidatin Barbara Frei wirbt so für ihren Wahlkampf, in den sie allerdings erst nach der Olma steigt. «Mir wurde gesagt, ich sei zu wenig präsent», begründet Frei die Aktion. Auf ihrer Homepage hat sie nun einen Wettbewerb lanciert, an dem jeder Städter teilnehmen darf. Nächste Woche verlost sie 40 Eintritte für die Olma, die sie aus der eigenen Kasse berappt.

Die Olma Messen wissen von der Aktion nichts. «Dieser Wettbewerb ist von uns weder genehmigt noch verboten worden», sagt Olma-Direktor Nicolo Paganini, der beide Seiten der Medaille sieht: Die Aktion zeige einerseits, dass die Olma einen Wert habe, andererseits werde mit der Olma Trittbrett gefahren. «Aber wir verhalten uns politisch neutral. Es steht allen frei, Olma-Tickets zu erwerben und diese zu verschenken.» (rsp)