Stadtratswahlen
Der parteifreie Andreas Kern will es wissen: Der 35-jährige Bäcker-Konditor fordert die Bürgerlichen von FDP und CVP heraus und kandidiert für den Rorschacher Stadtrat

Jetzt gibt es eine Kandidatin und zwei Kandidaten für den vakanten Sitz in der Rorschacher Exekutive. Die Ersatzwahl ist am 13. Juni. Am Freitag läuft die Frist für die Einreichung von Kandidaturen ab.

Daniel Wirth
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Kandidiert für den Rorschacher Stadtrat: Andreas Kern.

Kandidiert für den Rorschacher Stadtrat: Andreas Kern.

PD

Es wird spannend in Rorschach: Neben Reto Kaelli von der FDP und Giuseppa Guerreri von der CVP kandidiert am 13. Juni auch der parteifreie Andreas Kern für den Stadtrat. Er wolle sich einsetzen für «eine lebendige und lebenswerte Stadt», schreibt Kern in einer Medienmitteilung.

Der 35-jährige gelernte Bäcker-Konditor ist heute Teamleiter bei einem Lebensmittelhersteller und engagierte sich in den Kulturbetrieben Mariaberg und Hafenbuffet, wie er schreibt. Ihm sei die Weiterentwicklung des öffentlichen Raums ein grosses Anliegen. Menschen aller Generationen sollten nicht nur in Rorschach wohnen, sondern sich hier auch begegnen.

Die Ersatzwahl wird nötig, weil Ronnie Ambauen (FDP) Ende 2020 aus dem Stadtrat zurücktrat, nachdem ihn dieser zum Stadt- und Bauentwickler gewählt hatte. Sein Sitz im Stadtrat ist derzeit vakant.

Die FDP möchte das Mandat mit dem 54-jährigen Wirtschaftsinformatiker und IT-Unternehmer Reto Kaelli verteidigen. Die CVP hat die 46-jährige Erwachsenenbildnerin Giuseppa Guerreri nominiert. Beide politisieren gegenwärtig im Rorschacher Schulrat. Mit Kern steigt nun ein politischer Quereinsteiger ins Rennen. Die Rorschacherinnen und Rorschacher haben am 13. Juni eine Auswahl. Ein zweiter Wahlgang wäre am 26. September.