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Gossauer Stadtrat will keine Denkpause beim Pflegeheim

Die Interessengemeinschaft für ein optimiertes Pflegeheim hat ihre Bedenken gegenüber dem Gossauer Stadtrat geäussert. Auch nach dem Gespräch gibt es viele offene Fragen.
So soll der Neubau der Sana Fürstenland auf dem Areal des Andreaszentrums dereinst aussehen. (Visualisierung: PD)

So soll der Neubau der Sana Fürstenland auf dem Areal des Andreaszentrums dereinst aussehen. (Visualisierung: PD)

Mitten in Gossau soll ein neues Pflegeheim entstehen. Der Bau ist durch einen Rekurs blockiert. Die Blockade des Projekts der Sana Fürstenland AG will die Interessengemeinschaft für ein optimiertes Pflegeheim (Igop) nutzen, um die Pläne zu überdenken und zu optimieren. Die Igop sagte bereits im Juni, dass das Projekt mit 100 Betten «eindeutig überdimensioniert» sei.

Einen Marschhalt erreichen wollte die Igop über Gespräche mit dem Stadtrat. Der Weg über die Politik sei der einzige erfolgsversprechende, da die Stadt mit 80 Prozent Hauptaktionärin der Sana Fürstenland sei.

Fragen zu Bettenzahlen und Kosten

Das Gespräch mit dem Stadtrat fand inzwischen statt. «Die Bereitschaft seitens des Hauptaktionärs für eine Denkpause konnte leider nicht aktiviert werden», schreibt die Igop in einer Mitteilung. Nachdem sich im Alterspflegebereich die Ausgangslage in den letzten Jahren aber rapide verändert habe und in einigen Kantonen ein Überangebot an Pflegeplätzen bestehe, sollte auch Gossau darauf reagieren, heisst es weiter.

Die Igop wünscht sich nun weitere Antworten. Unter anderem auf die Frage, ob die veranschlagten Bettenzahlen noch bedarfsgerecht seien, nachdem ältere Personen nachweislich länger zu Hause betreut werden möchten. Weiter möchte die Igop wissen, ob man sich der laufenden Kosten, etwa für Renovationen in den Altersheimen Espel und Schwalbe, bewusst sei. Auch wollen die Mitglieder wissen, ob die zu erwartenden Bau- und Unterhaltkosten berechnet seien und ob man sich bewusst sei, welche Kostenfolge ein zu grosses Pflegeheim für die Steuerzahler haben könnte. Die Igop fragt zudem, ob die Integration eines regionalen Demenzzentrums möglich wäre.

Es liege nun am Stadtrat, die Fragen zu beantworten und «eine betriebswirtschaftlich optimierte, steuerlich vernünftige und fachlich synergetische Lösung zu finden». (pd/woo)

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