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«Wetter, Leute, Stadt, alles gut»: Die Organisatoren des Stadtlaufs ziehen ein positives Fazit

Beim ersten St.Galler Stadtlauf nach zwölf Jahren stimmte alles. Die Organisatoren sind rundum zufrieden.
Meret Bannwart
Ideale Bedingungen für Läufer und Zuschauer: Der Stadtlauf fand bei schönstem Sonnenschein statt.Bild: Michel Canonica

Ideale Bedingungen für Läufer und Zuschauer: Der Stadtlauf fand bei schönstem Sonnenschein statt.Bild: Michel Canonica

Die Stadt erstrahlte am Sonntag von früh bis spät im Sonnenschein. Besseres Wetter hätten sich die Organisatoren für die Rückkehr des Stadtlaufs nach zwölf Jahren nicht erhoffen können.

Um halb zehn startet die Veranstaltung mit dem Fünfkilometerlauf. Einige Teilnehmer wärmen sich bei den noch frischen Temperaturen von elf Grad auf. Dann warten die Läuferinnen und Läufer unter den Augen von Vadian in ihren farbigen Trikots auf das Startzeichen. Einen Startschuss aus einer Pistole gibt es nicht, dies ist in der Altstadt verboten. Stattdessen zählen die Zuschauer mit den beiden Moderatoren des Events laut von Zehn rückwärts, gefolgt von einem Tröten aus einer roten Trompete.

Der Stadtlauf habe gut begonnen, sagt Daniel Schmidli, Präsident des Organisationskomitees, später. «Die Gesichter der Leute sprechen für sich.» Über 1200 Personen nehmen am Stadtlauf teil. Wiedereingeführt habe man ihn, weil es ein Bedürfnis der Leute sei, die Stadt auf diese Weise zu erleben. Als Organisator des Auffahrtslaufs hat Schmidli immer wieder gehört, dass viele Teilnehmer die Innenstadt mit der tollen Atmosphäre vermissen. Denn: Nur die Läuferinnen und Läufer des Halbmarathons rennen am Auffahrtslauf durch das Zentrum.

Bunt lackierte Zehennägel im Gedränge

Die Rennstrecke des Stadtlaufs hingegen führt die Teilnehmenden in Richtung Bärenplatz, über den Klosterplatz, weiter zum Roten Platz und wieder zurück zum Marktplatz. Nach dem Start des Fünfkilometerlaufes bilden sich schnell Grüppchen mit unterschiedlichen Lauftempos. Junge Männer liegen an der Spitze. Der Sonnenschein lockt viele Zuschauer an. «Hopp, hopp, hopp», rufen sie, wenn wieder eine verschwitzter Sportler in der Kurve auftaucht. Im Ziel werden die Eintreffenden mit Applaus empfangen.

Eine Stunde nach dem Fünfkilometer- startet der Zehnkilometerlauf. Dichtes Gedränge vor der Startlinie. Immer mehr Interessierte drängen sich auch an der Rennstrecke, um die Läufer anzufeuern. Wer seinen Blick auf die Füsse der Teilnehmenden richtet, dem fallen die bunt lackierten Zehennägel von Julika Sennhauser auf. «Immer wenn es möglich ist, renne ich barfuss», erklärt sie nach dem Lauf. Im Ziel schütteln sich die Teilnehmer freundschaftliche die Hände.

Beim Elitelauf ist die Teilnehmerzahl sehr überschaubar. 18 Läuferinnen und Läufer finden sich am Start ein. Bedingung für die Teilnahme in dieser Kategorie: 6,6 Kilometer unter einer halben Stunde schaffen.

Gute Stimmung, zufriedene Organisatoren

Die Atmosphäre in der Innenstadt ist fröhlich. «Gutes Wetter, gute Leute, gute Stadt», fasst Christian Gentsch, der den Zehnkilometerlauf gerannt ist, den Event zusammen. Am Nachmittag bietet sich noch die Chance, als Familie anzutreten. Auch OK-Präsident Daniel Schmidli ist mit seiner Frau und den beiden Töchtern auf der Strecke von 1100 Metern mit von der Partie. Beim Familienlauf steht sichtlich das Vergnügen im Vordergrund, starten doch einige nicht in Sportkleidern, sondern in Jeans.

Die Organisatoren sind rundum zufrieden mit dem ersten Stadtlauf seit zwölf Jahren. «Es hat alles geklappt wie geplant», resümiert Daniel Schmidli. Resonanz und Nachfrage seien so gut, dass es eine Wiederholung des Events geben werde. Dafür werde man noch Feedback bei den Läuferinnen und Läufern einholen. «Nur wann und wie es die Wiederholung geben wird, ist noch nicht klar.»

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