Vadian ist zurück in der Stadt

ST.GALLEN. Das Vadian-Denkmal steht wieder beim St.Galler Marktplatz. Am Montagmittag kehrte der "Stadtvater" auf seinen Sockel zurück. Die 109 Jahre alte und 2,8 Tonnen schwere Bronzestatue wurde in den vergangenen neun Monaten restauriert.

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Viele Schaulustige waren bei der Rückkehr Vadians vor Ort. (Bild: Urs Jaudas)

Viele Schaulustige waren bei der Rückkehr Vadians vor Ort. (Bild: Urs Jaudas)

Der Transport des Denkmals von der Kunstgiesserei im Sittertobel auf den Marktplatz dauerte länger als geplant. Kurz nach 13 Uhr schwebte der Bronzekoloss, gehoben von einem Spezialkran, aber wieder auf den eingerüsteten Sockel. Zahlreiche Interessierte verfolgten die Montage.

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Die Statue war im vergangenen August vom Sockel gehoben worden und dann in der Kunstgiesserei im Sittertobel saniert worden. Bei einer periodisch durchgeführten Inspektion hatten Fachleute Risse in Vadians Beinen und angerostete Stahlprofile im Innern der Skulptur festgestellt.

Die Sanierung des "Stadtvaters" hat rund 300'000 Franken gekostet. "Vadian hat nicht nur eine halbe Tonne Gewicht verloren, er kommt auch mit strammeren Waden zurück aus der Kur", sagte Marina Tüscher, Stellvertreterin des Stadtbaumeisters.

Vadian, geboren als Joachim von Watt, lebte von 1484 bis 1551. Der Gelehrte, Humanist und Bürgermeister St.Gallens führte in der Gallusstadt die Reformation ein. Die Bronzestatue zu Ehren des "Stadtvaters" wurde im Jahr 1904 vom Bildhauer Richard Kissling geschaffen. (sda)