Stadt St.Gallen
Nach Streit an Bahnhofstrasse: 20-Jähriger erliegt seinen Verletzungen

In der Nacht auf den 19. September ist an der Bahnhofstrasse in St.Gallen ein 20-jähriger Mann lebensbedrohlich verletzt worden. Mittlerweile ist er seinen Verletzungen erlegen.

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Der schwer verletzte 20-Jährige wurde auf der St.Galler Bahnhofstrasse von einer Patrouille der Stadtpolizei aufgefunden.

Der schwer verletzte 20-Jährige wurde auf der St.Galler Bahnhofstrasse von einer Patrouille der Stadtpolizei aufgefunden.

Bild: Stadt St.Gallen
(11. Mai 2021)

In der Nacht auf Sonntag, den 19. September, gegen 2.45 Uhr wurde ein 20-Jähriger bei einer tätlichen Auseinandersetzung an der Bahnhofstrasse in St.Gallen lebensgefährlich verletzt. Mittlerweile ist er an seinen schweren Verletzungen verstorben, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Mittwoch in einer Mitteilung bekanntgibt.

Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung sei weiterhin Gegenstand der umfangreichen Ermittlungen. Diese werden durch die Staatsanwaltschaft St.Gallen, unter Einbezug verschiedenster Fachdienste der Kantonspolizei St.Gallen, geleitet. «Wir wissen noch nicht genau, was passiert ist. Die Ermittlungen laufen aber auf Hochtouren», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage.

Ausserdem startete die Kantonspolizei Zeugenaufrufe, worauf sie mehrere Gespräche mit Personen führte, welche die Tat an der Bahnhofstrasse gesehen oder sogar gefilmt haben.

Stiefvater plant Kundgebung

Sein Stiefvater möchte nun auf die Gewalt in St.Gallen aufmerksam machen. «Wir wollen die Stadt wachrütteln», sagt er gegenüber dem Newsportal 20min.ch. Deswegen organisiere man nun einen Gedenkmarsch, der beim Tatort an der Bahnhofsstrasse startet und zum Brunnen beim Spisermarkt führt. Hier wurde vor kurzem ein 38-jähriger Dominikaner angegriffen und tödlich verletzt.

Wann der Umzug stattfindet, ist noch nicht bekannt. Momentan müsse man noch weitere Dinge erledigen und das Geschehene verarbeiten, sagt der Stiefvater weiter. «Diese Woche war sehr streng. Wir überlegen uns, für ein paar Tage nach Italien zu fahren, damit wir abschalten können.» (alr/sae)

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