Leserbrief

Stadt St.Gallen: Heftig umkämpfte zweite Wahlgänge ins Stadtpräsidium und in den Stadtrat

Am 29. November wird das St.Galler Stadtpräsidium neu besetzt. Gleichzeitig ist noch ein Sitz im fünfköpfigen Stadtrat zu vergeben. In den «Tagblatt»-Leserbriefspalten bringen sich Anhängerinnen und Anhänger der drei Kandidierenden bereits in Stellung.

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Agglo-Gemeinden endlich zur Kasse bieten

Sie treten Ende November zu den zweiten Wahlgängen in die St.Galler Stadtregierung an (von links): Maria Pappa für die SP, Mathias Gabathuler für die FDP und Trudy Cozzio für die CVP.

Sie treten Ende November zu den zweiten Wahlgängen in die St.Galler Stadtregierung an (von links): Maria Pappa für die SP, Mathias Gabathuler für die FDP und Trudy Cozzio für die CVP.

Bilder: Fototeam St.Galler Tagblatt

Am 29. November treten Maria Pappa (SP), Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP) zu den zweiten Wahlgängen in die St.Galler Stadtregierung an. Fürs Stadtpräsidium bewerben sich Pappa und Gabathuler, für den fünften Stadtratssitz Gabathuler und Cozzio.

Mehr Frauen für die Stadtregierung

Annette Nimzik, Vizepräsidentin Frauen­zentrale SG, St.Gallen - Mit dem 29. November bietet sich in der Stadt St.Gallen die Chance, mit Maria Pappa, Sonja Lüthi und Trudy Cozzio von einer Frauenmehrheit regiert zu werden. Die drei verfügen über Erfahrungen aus dem Stadtparlament und ein tragfähiges politisches Netzwerk. Sonja Lüthi und Maria Pappa haben sich mit ihrer bisherigen Arbeit im Stadtrat bewiesen, was durch ihre Wiederwahl bestätigt wurde. Zudem ergänzen sich die drei mit ihren professionellen Hintergründen, ihren Kompetenzen sowie Lebenserfahrungen in bester und zukunftsorientierter Weise. Corona zeigt, dass sich die Welt verändert. Jetzt braucht es weniger vom Alten. Maria Pappa, Trudy Cozzio und Sonja Lüthi stehen für einen neuen Führungsstil und für das, was wir in Zukunft brauchen. Die Wahl von Maria Pappa zur Stadtpräsidentin und Trudy Cozzio in den Stadtrat ist auch ein wichtiges Signal für andere Gemeinden. Und es ist mit Blick auf 2021 ein verdienter Erfolg nach 50 Jahren Frauenstimmrecht.

Erfahrung und Herz für St.Gallen

«CVP-Kandidatur bricht bürgerliche Abmachung», 12.11.2020

Eveline Falk, St.Gallen - Wenn sich die Bürgerlichen gegenseitig vorwerfen, man habe sich nicht an die Spielregeln gehalten, vergessen sie dabei eins: das Stimmvolk. Uns ist es wurst, wie hinter den Kulissen die «Päckli» geschnürt werden. Wir wollen einzig die beste Vertretung im Stadtrat. Erfahrene Persönlichkeiten mit dem Blick auf das Wohl aller, die hier in St. Gallen leben. Mit Maria Pappa als Stadtpräsidentin ist dies garantiert. Und mit Trudy Cozzio wird der Stadtrat mit einer Politikerin ergänzt, die Erfahrung hat und deren Herz für St.Gallen und seine Bewohnerinnen und Bewohner schlägt.

Agglo-Gemeinden endlich zur Kasse bieten

«So schlugen sich Pappa, Gabathuler und Cozzio», 4.11.2020

Hermann Keller, St.Gallen - Das Podium zu den zweiten Wahlgängen in die Stadtregierung im Hotel Einstein zeigt auf, dass wir Stadtsanktgaller bei der Besetzung von Stadtrat und Stadtpräsidium genau hinschauen sollten. Suchen wir einen Verwalter als neuen Stadtpräsidenten oder suchen wir einen Stadtpräsidenten, der mit Weitsicht und Innovationen unsere Stadt endlich von der hohen Steuerbelastung weg bringt?
Heute wandern wohlhabende Steuerzahler in Nachbargemeinden ab, wo der Steuerfuss teils bis zur Hälfte geringer ist als in unserer Stadt St.Gallen. Unser guter öffentlicher Verkehr führt sie dann täglich aus der Stadt bis ins Zentrum ihrer Wohngemeinden. Und die Stadt St.Gallen bietet diesen Personen auch viele mit Steuergeldern finanzierte Sport- und Vergnügungsmöglichkeiten. Das Leben vieler Bewohner dieser Gemeinden spielt sich auch in der Stadt ab. Die finanzielle Abgeltung der Nachbargemeinden für diese Infrastrukturangebote in unserer Stadt St.Gallen ist ungenügend ist. Unser Stadtpräsident und Stadtrat muss da eine neue Strategie fahren.
Von den Kandidatinnen und Kandidaten höre ich, dass man da verhandeln muss. Das kann es doch nicht sein, dass man da noch verhandeln muss. Unsere Stadtregierung muss endlich die Fakten zusammentragen, welche zu dieser finanziellen Misere führen und entsprechende Vorgaben machen. Die Bürger der steuergünstigen Gemeinden wollen die Infrastruktur unserer Stadt beanspruchen. Natürlich sind da Verhandlungen notwendig, aber diese müssen so geführt werden, dass wir Bewohner dieser Stadt nicht die Leidtragenden sind.
Von den drei Kandidierenden auf dem «Tagblatt»-Po­dium sehe ich Mathias Gabathuler als die beste Wahl an. Nach meiner Beurteilung ist er in der Lage, diese Unkorrektheit der Kosten für die Infrastruktur mit unseren Nachbargemeinden und den Kantonen korrekt aufzuschlüsseln.

Mathias Gabathuler: Heftige Reaktionen auf anonyme Kritik

Politisch unverbraucht

Barbara Frei-Grimm, Stadtparlamentarierin FDP, St.Gallen - Der Stadtrat präsentiert uns ein Budget mit einem Defizit von über 30 Millionen Franken. Die Aussichten für die kommenden Jahre sind unverändert, so dass unser Eigenkapital ohne Gegenmassnahmen in wenigen Jahren aufgebraucht sein wird. Die Mitglieder des jetzigen Stadtrates haben ihre Verantwortung gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern nicht übernommen und praktisch keine Sparmassnahmen umgesetzt. Das führt uns klar vor Augen, dass ein Wechsel in der Stadtregierung nötig ist.
Mit Mathias Gabathuler als Stadtrat und Stadtpräsidenten stellt sich eine unverbrauchte Persönlichkeit zur Wahl, die alle nötigen Voraussetzungen zur Erfüllung dieses anspruchsvollen Amtes mitbringt. Er ist eine kommunikative Person, die es versteht, Leute zu führen und Kompromisse zu finden. Als Rektor einer Kantonsschule verfügt er über Führungserfahrungen und über ein Netzwerk weit über die Stadtgrenzen hinaus. Als langjähriger Stadtsanktgaller mit Wohnsitz im Stadtzentrum und als Familienvater kennt er die Bedürfnisse der Bevölkerung und die Anliegen junger Familien.
Mathias Gabathuler ist politisch unverbraucht und bringt die nötige Aussensicht in den Stadtrat um die seit Jahren anstehenden Probleme anzupacken, Lösungen umzusetzen und unsere desolate finanzielle Lage zu stabilisieren.

Gabathuler mit Führungsstärke

Donat Kuratli, Stadtparlamentarier SVP, St.Gallen - Am 29. November wird in der Stadt St.Gallen das fünfte Mitglied des Stadtrates gewählt und das Stadtpräsidium neu besetzt. Mathias Gabathuler ist für beide Positionen die richtige Wahl. Er hat als langjähriger Rektor, ehemaliger Kompaniekommandant und während seines gesamten Wahlkampfs bereits mehrmals seine Sozialkompetenz, Durchsetzungsstärke, Belastbarkeit und auch Kritikfähigkeit unter Beweis gestellt. Er zeigt Führungsstärke und grossen Elan, St.Gallen voranzubringen. Dies sind alles Fähigkeiten, die ein Stadtpräsident braucht. Deshalb gehört meine Stimme zweimal Mathias Gabathuler.

Wahlkampf mit bedauerlichen Tiefschlägen

«Gabathuler muss Turbulenzen an Kanti erklären», 5.11.2020

Arno Noger, Kantonsrat FDP, St.Gallen - Just in der Woche, in welcher wir die Wahlunterlagen zugestellt erhalten haben, werden dem «St.Galler Tagblatt» Vorwürfe gegen Mathias Gabathuler zugespielt. Es ist bedauerlich, wenn ein Wahlkampf mit solchen Tiefschlägen geführt wird. Wer hat ein Interesse daran? Wer steckt hinter der Veröffentlichung von Informationen über ein Personalgeschäft und über eine Personalbefragung der Lehrerschaft an der Kantonsschule am Brühl? Warum jetzt die Hatz auf den Jäger in der Jagd um das Stadtpräsidium und einen Sitz im Stadtrat?
Mathias Gabathuler hat dem «Tagblatt» klar und unmissverständlich Auskunft gegeben. Das zeigt, dass er über jahrelange Erfahrung in verantwortlicher Position verfügt und dass ihn so leicht nichts aus der Bahn zu werfen vermag. Ich hoffe, dass die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler erkennt, dass es solche Standhaftigkeit braucht, gerade auch als Stadtpräsident und Stadtrat. Mathias Gabathuler verdient unsere Stimme und unsere Unterstützung.

Stadtregierung braucht standfeste Persönlichkeiten

«Gabathuler muss Turbulenzen an Kanti erklären», 5.11.2020

Peter Schorer, alt Stadtrat, St.Gallen - Die von politischen Gegnerinnen oder Gegnern dem «Tagblatt» zugespielten Vorwürfe gegen Matthias Gabathuler sollen diesem offenbar Führungsfähigkeiten absprechen. In Wirklichkeit tun sie das Gegenteil: Wer wirklich führt, muss bewusst in Kauf nehmen, dass seine Beliebtheit bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Schwankungen unterliegen kann. Damit muss eine Führungsperson leben können. Wir brauchen in der Stadtregierung weder Leute, die nur freundlich lächeln und sich ständig nach dem gerade vorherrschenden Wind drehen, um ja nicht anzuecken, noch solche, die sich von ihren Angestellten führen lassen. Wir brauchen deshalb Matthias Gabathuler – im Stadtrat wie auch als Stadtpräsident.

Jetzt erst recht für Mathias Gabathuler

«Gabathuler muss Turbulenzen an Kanti erklären», 5.11.2020

Flavia Sutter, St.Gallen - «Was einen nicht umbringt, macht einen stärker!» Nach diesem Motto kann Mathias Gabathuler nach den anonymen Vorwürfen den Wahlkampf ruhige weiter angehen. Er hat gezeigt, wie souverän er mit einer Krisensituation umgeht. Dies ist eine Stärke, die eine Führungskraft auszeichnet. Verantwortung übernehmen, Einsatz zeigen und zukunftsorientiertes Denken sind Eigenschaften, die einen Stadtpräsidenten auszeichnen. Darum wähle ich Mathias Gabathuler am 29. November als Stadtrat und Stadtpräsidenten.

CVP: Zuverlässig sieht anders aus

«Gabathuler muss Turbulenzen an Kanti erklären», 5.11.2020

Christoph Bürgi, alt Stadtparlamentarier FDP, St.Gallen - Wem es nicht schon längst klar war, der weiss es sei dem Festhalten von Trudy Cozzio an ihrer Kandidatur für den Stadtrat: Verlass dich auf die CVP, und du bis verlassen. Als früherer Fraktionschef der FDP im Stadtparlament kann ich davon ein Lied singen. Mit dem absehbaren Namenswechsel von der CVP zu «die Mitte» scheint nun eine neue Stufe der Unzuverlässigkeit erreicht worden zu sein. Selbst schriftliche und öffentliche kommunizierte Vereinbarungen sind plötzlich nicht mehr gültig, wenn die politische Opportunität es gebietet. Wer Kandidaten bevorzugt, die zu ihrem Wort stehen und auch nicht einknicken, wenn ihnen – anonym zwar, aber immerhin - mitten im Wahlkampf Fehler vorgeworfen werden, sondern ihre Verantwortung wahrnehmen, sollte wie ich seine Stimme Mathias Gabathuler geben.

Keine Sachargumente mehr?

«Gabathuler muss Turbulenzen an Kanti erklären», 5.11.2020

Martin Rutishauser, St.Gallen - Wenn die Sachargumente ausgehen, schiesst man auf die Person. Wir kennen das zur Genüge aus dem amerikanischen Wahlkampf – Donald Trump lässt grüssen! Als langjähriger Präsident eines kantonalen Gerichts war ich bis heute der Meinung, dass die Ergebnisse von Personalumfragen ein internes Papier zur Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit und nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt seien. Wenn man diese trotzdem im Wahlkampf zum Schaden eines Gegenkandidaten einsetzt, wäre es zumindest fair, wenn der- oder diejenige, der oder die die Ergebnisse den Medien zugespielt hat, sich auch mit Namen zu erkennen gäbe. Das würde allerdings Grösse erfordern... Diese hat Mathias Gabathuler gezeigt, indem er öffentlich zu den Vorwürfen Stellung genommen hat und zu gemachten Fehlern steht.

Selbstbewusste und erreichbare Stadt

«Gabathuler muss Turbulenzen an Kanti erklären», 5.11.2020

Luigi R. Rossi, St.Gallen - Mobilität und Erreichbarkeit gehören zu den wichtigen Standortfaktoren einer Stadt, ja einer Region. Auf der Strasse und Schiene, mit dem Velo, dem Auto, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuss gelangen die Menschen zu ihrer Arbeitsstelle und gehen einkaufen. Dieses Verkehrssystem funktioniert nur effizient und nachhaltig, wenn alle Verkehrsträger zusammenspielen. So brauchen wir zur Entlastung der Stadt für den notwendigen innerstädtischen Verkehr, den gewerblichen Verkehr sowie die Velofahrenden und zu Fuss Gehenden unbedingt eine dritte Autobahnröhre und den Liebegg-Tunnel. Auch dann, wenn der Verbrennungsmotor in naher Zukunft durch andere Antriebsformen abgelöst werden wird: Strassen werden trotzdem gebraucht. Stadtpräsidiums- und Stadtratskandidat Mathias Gabathuler bringt ein feines Gespür für solche Zusammenhänge mit. Er setzt sich sowohl für den Ausbau der S-Bahn, die dritte Röhre und den Tunnel Liebegg als auch sinnvolle Velowege ein. Er hat eine klare Vision für eine selbstbewusste und erreichbare Stadt St.Gallen. Genau deshalb ist er am 29. November die richtige Wahl für Stadtrat und Stadtpräsidium.

Führungsstark und kommunikativ

«Gabathuler muss Turbulenzen an Kanti erklären», 5.11.2020

Felix Keller, Stadtparlamentarier FDP, St.Gallen - Das «St.Galler Tagblatt» publiziert anonyme Anschuldigungen gegen Mathias Gabathuler und schulinterne, vertrauliche Dokumente. Der Wahlkampf ist endgültig an einem Tiefpunkt angelangt. Die Gegnerinnen aus SP und CVP werden offenbar nervöser. Sie haben gemerkt, dass sie dem Kandidaten der FDP inhaltlich nicht begegnen können. Deshalb haben sie nun einen Schlammschlacht angezettelt. Der Schuss ist aber gehörig nach hinten los gegangen. Mathias Gabathuler ist souverän und führungsstark hingestanden und hat Stellung genommen. Ja, es sind Fehler passiert. Und ja, eine schlechte Bewertung ist nie schön. Aber es braucht Mut, darüber vor der ganzen Lehrerschaft und jetzt in der Öffentlichkeit zu sprechen. Genau einen solchen Stadtpräsidenten und Stadtrat braucht St.Gallen. Mathias Gabathuler ist souverän, führungsstark und kommunikativ. Er hat ein klares politisches Programm und hat bewiesen, dass für ihn «Fehlerkultur» nicht einfach ein leeres Schlagwort ist. Und übrigens: 2015 hat Gabathuler in derselben Personalumfrage überdurchschnittlich gute Resultate erzielt. Meine Stimmen hat er am 29. November.

Zweimal Mathias Gabathuler wählen

«Gabathuler muss Turbulenzen an Kanti erklären», 5.11.2020

Nadia Garobbio-Campi, St.Gallen - Man merkt es, die zweiten Wahlgänge für Stadtrat und Stadtpräsidium rücken näher, und es geht «um die Wurst». Da schrecken manche Personen auch nicht davor zurück, anonyme, schulinterne Qualifikationsumfragen an die Medien weiterzuleiten. Mathias Gabathuler arbeitet als Rektor der Kantonsschule am Brühl mit vielen verschiedenen Menschen und Charakteren eng und vertrauensvoll zusammen. Dass es da manchmal zu Unstimmigkeiten kommt, liegt in der Sache der Natur. Wer führt, hat nicht immer nur Freunde – und das ist auch gut so. Dass er selbstkritisch hinsteht und die anonymen Anschuldigungen in einen Kontext setzt, zeigt mit, dass er Verantwortung übernimmt und Führungsstärke beweist. Darum wähle ich am 29. November jetzt erst recht zweimal Mathias Gabathuler!

Wer Verantwortung übernimmt, hat nicht nur Freunde

«Gabathuler muss Turbulenzen an Kanti erklären», 5.11.2020
«Gabathuler übernimmt die Verantwortung», 5.11.2020

Liliane Kobler, St.Gallen - Wie der «Tagblatt»-Kommentar zutreffend anmerkt, ist es löblich, wie Mathias Gabathuler als fordernder Chef mit seiner erstmals durchzogenen anonymen Benotung seiner Kolleginnen und Kollegen umgeht. Er steht hin, erklärt sich und ergreift Massnahmen. Mathias Gabathuler beweist damit, dass er auch in schwierigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt, sein Umfeld ernst nimmt und konstruktive Lösungen sucht, wenn Probleme auftreten, statt diesen auszuweichen. «Rückgrat» ist für mich eine Eigenschaft, die auch ein Stadtrat und Stadtpräsident haben muss. Wem nützen diese Vorwürfe? Es braucht keine Antwort. Ich werde Mathias Gabathuler als Stadtpräsidenten und Stadtrat wählen, weil er Rückgrat zeigt und Verantwortung übernimmt.

Trudy Cozzio: Streit um Abmachung im bürgerlichen Lager

Wahltheater: Wer recht hat zeigt sich erst am Wahlabend

«CVP-Kandidatur bricht bürgerliche Abmachung», 12.11.2020

René Romanin, St.Gallen - Vorhang auf: Eine ganze Seite widmet das «St.Galler Tagblatt» der Frage, ob die CVP eine Absichtserklärung zu den Stadtratswahlen missachtet hat. Ich kenne das Dokument nicht, es unterliegt strenger Geheimhaltung, doch zitiert das Tagblatt eine Ziffer vier: «Im zweiten Wahlgang stellen die Stadtparteien in Aussicht, gemeinsam diejenigen Kandidaturen zu unterstützen, welche am aussichts- und chancenreichsten sind.» Aus dem Umstand, dass Mathias Gabathuler im ersten Wahlgang einige hundert Stimmen mehr erzielt hat als die überraschende Trudy Cozzio, schliesst die FDP, dass ihr Kandidat chancenreicher ist. Wie naiv!
Die Erfahrung lehrt, dass die Karten vor einem zweiten Wahlgang neu gemischt werden. Bei den letzten zwei Stadtratswahlen führten nach dem jeweils ersten Wahlgang Patrizia Adam respektive Boris Tschirky mit deutlichem Stimmenvorsprung auf Maria Pappa beziehungsweise Sonja Lüthi, die dann aber beide im zweiten Wahlgang deutlich gewählt wurden. Wer die oben erwähnte Ziffer vier der Vereinbarung verletzt hat, zeigt sich somit erst am Wahlabend. Denn wird Trudy Cozzio gewählt, hat die CVP richtig gehandelt, indem sie gemäss Vereinbarung die «aussichts- und chancenreichste Kandidatur» aufgestellt und damit den eigentlichen Vertragszweck, eine bürgerliche Vertretung im Stadtrat zu sichern, vollumfänglich eingehalten hat. Wird Mathias Gabathuler gewählt, ist die FDP im Recht und die CVP im Unrecht.
Der «Tagblatt»-Kommentator schreibt: «Für eine Partei mit dem C im Kürzel müsste Ehrlichkeit ein Gebot sein». Einverstanden, aber Entschuldigung, sollte Ehrlichkeit nicht von allen Parteien gepflegt werden?
Übrigens: Gemäss «Tagblatt»-Artikel unterlag die Absichtserklärung der Geheimhaltung. Dem Vernehmen kennen diese nur die drei Parteipräsidenten, und jetzt das «St.Galler Tagblatt». Da kaum anzunehmen ist, dass der CVP-Präsident das Tagblatt damit bedient hat, bleibt für diese Handlung nur der FDP- oder der SVP-Präsident übrig. Und das ist dann keine vermeintliche, sondern eine effektive Verletzung der Vereinbarung.
Vorhang zu.

Die bürgerliche Allianz funktioniert schon länger nicht

«‹Es ist etwas kaputtgegangen›», 26.10.2020

Hans Müller, St.Gallen - Die FDP ist verärgert über den nicht existierenden bürgerlichen Schulterschluss vor dem zweiten Wahlgang in Stadtrat und Stadtpräsidium. Nach dem Abtreten des letzten bürgerlichen Stadtpräsidenten ist der Versuch verständlich, den kurz nach der offiziellen Demission von Thomas Scheitlin «aus dem Hut» gezauberten, in der Politik unbekannten Kandidaten Mathias Gabathuler als Stadtrat und Stadtpräsidenten durchzubringen. Politik heisst auch voraus zu schauen: Die FDP wusste vor vier Jahren exakt, dass Stadtpräsident Scheitlin 2020 nicht wieder antreten würde. Warum wurde keine geeignete Kandidatur aufgebaut?
Vor vier Jahren verloren die Bürgerlichen mit der Abwahl von Stadträtin Patrizia Adam (CVP) ihren dritten bürgerlichen Sitz im Stadtrat. 2017 verstarb der allgemein beliebte CVP-Stadtrat Nino Cozzio. In der Ersatzwahl wurde nicht der von der CVP vorgeschlagene Boris Tschirky gewählt. Wo war damals die bürgerliche Allianz, von der FDP-Präsident Oskar Seger im «Tagblatt»-Interview schwärmt?
Der letzte bürgerliche Sitz im Stadtrat ist durch Thomas Scheitlin besetzt. Vor der Stadtratswahl vor vier Jahren gab es noch drei bürgerliche Stadträte, und schon zwei Jahre später war es nur noch einer. War also diese jetzt wieder hoch gejubelte bürgerliche Allianz je eine Realität? 2015: Ersatz für Fredi Brunner (FDP) wird Peter Jans (SP) statt eine FDP-Kandidatin. 2016: Abwahl von Patrizia Adam (CVP) und Wahl Maria Pappa (SP). 2017: Ersatz für Nino Cozzio (CVP) wird Sonja Lüthi (GLP) statt Boris Tschirky (CVP).
Zweimal verhinderte die FDP die Wahl eines CVP-Kandidaten. Einmal verhinderte die CVP die Wahl einer FDP-Kandidatin. Und jetzt scheint die CVP an der Reihe zu sein, um einem FDP-Kandidaten der Einzug in den Stadtrat und damit als Stadtpräsidenten zu verhindern. Die FDP hat also der CVP keineswegs Mangel an bürgerlicher Zusammenarbeit respektive das Fehlen einer bürgerlicher Allianz vorzuwerfen.
Wegen der Zerstrittenheit der bürgerlichen Seite (CVP, FDP, SVP) ist es nicht verwunderlich, wenn es der immer geschlossener agierenden linken Seite gelingt nun Maria Pappa als neue Stadtpräsidenten durchzubringen.

Maria Pappa: Erste Stadtpräsidentin von St.Gallen?

Bereit für die erste Stadtpräsidentin

Caro Knoepfel, St.Gallen - Wählen wir die erste Stadtpräsidentin Ist St.Gallen bereit, neue Wege zu gehen? Ist St.Gallen bereit, sich partizipativ regieren zu lassen? Ist St.Gallen bereit für eine Stadtpräsidentin? Mit Maria Pappa geht St.Gallen einen Schritt vorwärts. Sie überzeugt mich, weil sie ihre Arbeit energievoll und kompetent ausführt, weil sie nahe bei den Menschen ist und eine neue Art zu Führen mitbringt. Ich bin überzeugt, dass es Zeit ist für eine Frau als Stadtpräsidentin – Maria Pappa ist diese Frau. Ich wähle sie am 29. November. Sind Sie auch bereit?

Ein Glücksfall für die Stadt St.Gallen

Damian Kaeser-Casutt, Speicher - Maria Pappa kenne ich seit nunmehr dreissig Jahren. Wir haben uns in verschiedenen Gremien von Jugendarbeit und Kirche gemeinsam engagiert. Maria ist jemand, die nicht alles schon weiss, sondern interessiert ist, zuhört, mehr wissen und mehr verstehen möchte. Sie bringt Menschen zusammen, verbindet Themen und sucht gemeinsame Lösungen. Sie weiss aber auch, was sie will, und sie kann dafür einstehen: eine gerechtere Welt. Maria Pappa – was für ein Glück für die Stadt St.Gallen für den 29. November.

Maria Pappa ist eine Rakete

Alexandra Akeret, Stadtparlamentarierin SP, St.Gallen - Maria Pappa setzte sich von Anfang an für eine gerechte Gesellschaft und die Anliegen der sozial Schwächeren ein. Chancengerechtigkeit ist für sie nicht nur ein Wort, es ist für sie Konzept. Als Stadträtin zeigt sie seit 2016 ihre Kompetenz, ihr Durchsetzungsvermögen und ihre Führungsstärke. Dies alles tut sie mit ihrer unglaublich herzlichen, ehrlichen, humorvollen und wertschätzenden Art. Ihr ist es wichtig, dass alle Meinungen gehört werden, alle mitgenommen werden in die Entscheidungsfindung. Dies führte sie zum Erfolg bei der Marktplatzabstimmung und beim umgenutzten Schulhaus Tschudiwies. Sie ist die Richtige fürs Stadtpräsidium. Sie wird mit ihrer Intelligenz, ihrer Kompetenz, ihrem Gespür, ihrem Humor und ihrer Offenheit eine würdige, erste Stadtpräsidentin sein.