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Stadt St.Gallen betreibt erstmals eine Smarthalle: Infos zur Digitalisierung vermitteln, Ängste «im Volk» ausloten

St.Gallen will eine «Smartcity», also eine digitale Stadt, werden. Am nationalen Digitaltag eröffnet sie eine sogenannte Smarthalle. Sie soll vom 3. September bis 23. November mit einer Vielzahl von Anlässen, Ausstellungen und einem Co-Working-Space als Plattform für Fragen der Digitalisierung fungieren.
Reto Voneschen
Standortförderer Samuel Zuberbühler, Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Chief Digital Officer Christian Geiger stellen am Montag das Projekt der Smarthalle vor. (Bilder: Adriana Ortiz Cardozo - 19. August 2019)

Standortförderer Samuel Zuberbühler, Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Chief Digital Officer Christian Geiger stellen am Montag das Projekt der Smarthalle vor. (Bilder: Adriana Ortiz Cardozo - 19. August 2019)

Am 3. September findet schweizweit der dritte Digitaltag statt. St.Gallen ist ein offizieller Standort der Aktion. Quer durch die Stadt finden an diesem Tag Veranstaltungen statt, die ihre Stärke als IT-Hotspot zeigen sollen. Die Stadt selber eröffnet am Digitaltag am ehemaligen, heute leer stehenden Standort des Schuhhauses Walder an der Neugasse 30 eine sogenannte Smarthalle.

In diesen Räumen finden zwischen der Eröffnung von Anfang September und dem 23. November Ausstellungen, Referate, Workshops und Podiumsdiskussionen statt. Der Veranstaltungskalender der «Smarthalle» weist bisher 40 Einträge auf. Er ist damit nicht voll; weitere Partner und Ideen sind willkommen.

Die Stadt, aber auch Institutionen und Unternehmen

Zum einen will St.Gallen diese Plattform selber nutzen, um sich als Gemeinschaft auf dem Weg zur «Smartcity» zu präsentieren. Zum anderen sind Institutionen und Unternehmen eingeladen, ihre digitalen Aktivitäten vorzustellen. In Referaten und Workshops aufgegriffen werden beispielsweise Fragen zur Sicherheit im Internet oder auch zur Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle.

Geplant ist gemäss Medienorientierung vom Montag auch ein Co-Working-Space – ein Ort also, an dem diverse Institutionen und Personen mit- und nebeneinander digitale Themen und Fragen bearbeiten können.

Auch kritische Betrachtungen willkommen

Stadtpräsident Thomas Scheitlin an der Präsentation des Smarthalle-Projekts.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin an der Präsentation des Smarthalle-Projekts.

Die Smarthalle soll als neutrale Plattform auch Anlässen mit kritischer Betrachtung der Digitalisierung offen stehen. Die Stadt gehe ihren Weg zur Smartcity bewusst in aller Öffentlichkeit, sagte Stadtpräsident Thomas Scheitlin vor den Medien. Man wolle nicht nur informieren, man habe auch grosses Interesse daran, die öffentliche Stimmung auszuloten. Man wolle etwas über Ängste und Zweifel der Bevölkerung bezüglich der fortschreitenden Digitalisierung erfahren.

Informationen zum Digitaltag im Internet.
Zum Veranstaltungskalender der Smarthalle.

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