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Stadt begrüsst 270 neuzugezogene St.Gallerinnen und St.Galler

Der zweite St.Galler Apéro im Jahr hat für einmal im Bundesverwaltungsgericht stattgefunden. Wie gewohnt erhielten die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger Informationen über typisch St.Gallisches
Claudia Schmid
Erstmals hat der Begrüssungsapéro für Neuzugezogene im Bundesverwaltungsgericht stattgefunden. (Bilder: Michel Canonica)

Erstmals hat der Begrüssungsapéro für Neuzugezogene im Bundesverwaltungsgericht stattgefunden. (Bilder: Michel Canonica)

Rund 270 neuzugezogene St.Gallerinnen und St.Galler hatten sich für den Informations- und Begegnungstreff angemeldet. Wer Einlass zum St.Galler Apéro haben wollte, musste sich einer strengen Eingangskontrolle unterziehen. Das sei kein besonderes Begrüssungsritual für die Neuzugezogenen, sondern an einem Bundesverwaltungsgericht ganz einfach üblich, betonte Stadtpräsident Thomas Scheitlin.

Die neue Heimat erobern

Stephanie Rielle, Generalsekretärin am Bundesverwaltungsgericht, sprach über ihre eigenen Erfahrungen mit Ortswechseln. Vor drei Jahrzehnten sei sie als deutsche Staatsangehörige in die Schweiz gekommen. Zunächst in Genf wohnhaft, habe sie später in verschiedenen Regionen der Deutschschweiz gelebt. «Für mich ist es ein grosser Reichtum, an mehreren Orten zuhause zu sein», betonte sie.

Am Bundesverwaltungsgericht seien Mitarbeitenden aus allen Sprachregionen der Schweiz tätig. Usus sei, dass sie in ihrer Muttersprache sprechen und von den Kolleginnen und Kollegen gegenseitig verstanden würden. Sprachkenntnisse seien eine wichtige Voraussetzung, um an einem Ort den Kontakt zu den «alteingesessenen» Einwohnerinnen und Einwohnern herzustellen und heimisch zu werden.

Wichtig sei zudem, sich engagiert in der Gesellschaft einzubringen. Die erste Heimat, in die man hineingeboren werde, falle einen quasi zu. Die zweite und dritte müsse man sich hingegen aneignen. «Ich wünsche allen Neuzugezogenen gutes Gelingen dabei», schloss Stephanie Rielle ihre Begrüssungsworte.

Steuern als Kurtaxe

Die neuen St.Gallerinnen und St.Galler hätten sich eindeutig am richtigen Ort niedergelassen, versicherte Stadtpräsident Thomas Scheitlin und pries die Lage und die Schönheit St.Gallens an. Die Stadt liege mitten im Dreieck von München, Stuttgart und Mailand und damit im Herzen Europas. Mit dem Bodensee und dem Alpstein seien in kurzer Zeit Wander-, Ski-, Freizeit- und Naherholungsgebiete erreicht.

Unter der Moderation von TVO-Mitarbeiterin Natascha Verardo stellte René Dietrich, Strasseninspektor-Stellvertreter im Tiefbauamt, den Pikett-Winterdienst der Stadt und Andreas Meier von der Metzgerei Bechinger die Besonderheiten der St.Galler Bratwurst vor. Die Neuzugezogenen erfuhren, dass nicht nur die Strassen vom Schnee befreit werden, sondern auch rund 8,5 Kilometer Treppen bei Schneefall von der weissen Pracht befreit werden müssen. Dies nicht etwa mit Maschinen, sondern mit Schaufeln von Hand.

Von der kleinsten bis zur grössten Bratwurst

Andreas Meier informierte über die Grösse der «berühmtesten St. Gallerin»: Die kleinste ist die Cipollata mit rund 30 Gramm, darauf folgen die St.Galler Bratwurst (120 Gramm), die Olma-Bratwurst (165 Gramm), die Kinderfest-Bratwurst (240 Gramm) und die Party-Bratwurst, die stolze 400 Gramm auf die Waage bringt.

Das Jodelchörli St.Gallen-Ost präsentierte die Hymne «Mini Heimatstadt», die erst anfangs dieses Jahres Uraufführung hatte. Die Komposition, die zum 30-jährigen Bestehen des Jodelchörlis entstanden ist, besingt im Refrain die Bratwurst, das Kloster und die Stadt der tausend Treppen. Der Chor sei stolz, Teil des breiten kulturellen Lebens in der Gallusstadt zu sein, betonte Sänger Felix Merz.

Vereine und Organisationen präsent

Wie vielfältig das kulturelle Leben ist, zeigte sich auch an den Tischen der Vereine und Organisationen, die sich präsentierten. Unter anderem erhielten interessierte Neuzugezogene den sogenannten Kulturbeutel mit auf den Weg, in denen sich von der Mehrheit der über 80 St.Galler Kulturbetriebe Flyer, Programme, Broschüren und Gutscheine befinden. Als Verpflegung gab es Bratwurst, Bürli, Bier und andere Getränke.

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