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New-Orleans-Festival: St.Gallen liegt in den Südstaaten

Am Dienstag, ab 17.30 Uhr, findet zum 32. Mal das Festival «New Orleans meets St.Gallen» statt. Bands mit Musikern aus dem In- und Ausland huldigen in der Altstadt auf vier Live-Bühnen dem Dixieland und dem Blues.
Roger Berhalter
Ein Musiker am letztjährigen Festival «New Orleans meets St. Gallen». (Bild: Urs Bucher)

Ein Musiker am letztjährigen Festival «New Orleans meets St. Gallen». (Bild: Urs Bucher)

Alles beginnt mit der Street Parade. Nein, gemeint ist nicht der Techno-Umzug durch die Stadt Zürich, dieser findet erst am 10. August statt. Street Parade heisst auch der alljährliche Auftakt des Festivals «New Orleans meets St.Gallen», das am Dienstag im Stadtzentrum stattfindet.

Bei diesem Umzug handelt es sich um eine Parade mit Musikern aus den verschiedensten Bands, die später in den Altstadtgassen auf der Bühne stehen werden. Um den musikalischen Start des Blues- und Dixieland-Festivals zu markieren, spazieren sie am Dienstag, ab 17.30 Uhr, durch die Gassen und verbreiten in der Altstadt mit ihren rhythmischen Klängen ein Südstaaten-Feeling. Die Verpflegungsstände öffnen schon um 16.30 Uhr.

Zum 32. Mal geben sich New Orleans und St.Gallen musikalisch die Hand. Zahlreiche Verpflegungsstände in der Altstadt und vier Bühnen mit Live-Musik gehören auch dieses Jahr dazu. Im Schnitt lockt das Festival jedes Jahr rund 25000 Besucherinnen und Besucher an. «Etwas, das sich bewährt, muss man nicht verändern», sagt OK-Präsident Bruno Bischof zum bekannten Rahmen des «New Orleans meets St.Gallen». Wie immer gilt auch dieses Jahr: Das Festival findet bei jedem Wetter statt; der Eintritt ist gratis.

Das Bühnenprogramm startet um 18 Uhr

Musikalisch huldigen die vornehmlich aus dem Ausland stammenden Bands der Musik der US-amerikanischen Südstaaten. Das Bühnenprogramm startet um 18 Uhr, dann legen die New Orleans Nicki Parrott & her Swing Buddies auf der Acrevis-Bühne in der Neugasse los. Von 19 bis 23 Uhr spielen die Live-Bands zusätzlich auf den drei anderen Bühnen: Eine befindet sich beim Waaghaus, eine in der Marktgasse und eine auf dem Grüningerplatz in der Schmiedgasse.

Letztere ist dabei in St.Galler Hand. Der Pianist Claude Diallo wird mit seiner Band und Gastmusikern die Bühne auf dem Grüningerplatz bespielen. Seine Jazzband, die Claude Diallo Situation, besticht durch Vielseitigkeit, und auch Eigenkompositionen des St.Gallers gehören zum Programm.

Diallo präsentiert seine Band am New-Orleans-Festival zum ersten Mal in einer New-York-Formation, wie es in einem Pressetext heisst. Der Jazzer tritt zusammen mit dem US-Bassisten Luques Curtis und dem Schlagzeuger Andy Bauer auf. Auch Eugenio Steiner gehört zur Formation. Der argentinische Klarinettist und Saxofonist lebt schon seit Jahren in der Ostschweiz und wird morgen gemäss Mitteilung zum ersten Mal auf die Claude Diallo Situation treffen.

Zum Abschluss des «New Orleans meets St.Gallen» wird Claude Diallo erneut zu hören sein. Ab 23.30 Uhr findet im Hotel Einstein die traditionelle Jam-Session des Ostschweizer Jazz-Kollektivs statt – unter der Leitung von Diallo. Dabei spielen verschiedene Musiker der am Festival beteiligten Bands spontan zusammen, ohne fixes Programm. «Diese Jam-Session hat sich gut etabliert», sagt OK-Präsident Bruno Bischof.

Busse fahren so lange wie möglich über den Bohl

Der Festivalchef bittet die Besucherinnen und Besucher, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. Nur wenige Parkplätze stünden zur Verfügung. Die Busse verkehren so lange wie möglich nach Fahrplan über den Bohl. Gibt es aber wegen der vielen Besucherinnen und Besucher kein Durchkommen mehr, wird der öffentliche Verkehr umgeleitet. «Wir werden das situativ entscheiden», sagt Bischof.

Immerhin wird es in diesem Jahr keine Terminkollision mit dem Kinderfest mehr geben. Im vergangenen Jahr fanden das New-Orleans-Festival und das Kinderfest an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Deshalb mussten die New-Orleans-Festivalbühnen am Dienstagabend schneller als üblich abgebrochen werden, weil ab vier Uhr morgens schon wieder die Tribünen fürs Kinderfest aufgebaut wurden.

Gottesdienst im Festtrubel

Am Festival «New Orleans meets St.Gallen» wird vor allem gefeiert. Aber auch ein Gottesdienst gehört jeweils zum Festivalprogramm. Am Dienstag findet wieder ein solcher statt, um 23.15 Uhr in der Kirche St.Laurenzen. Dabei singt Soulmusiker Malcolm Green, während Pfarrer Hansruedi Felix den Wortteil bestreiten wird, wie es in einer Mitteilung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde heisst. Zudem wird Andreas Hausam­mann Keyboard spielen, Marc Oxendine ist am Bass und Markus Brechbühl am Schlagzeug. Wem der Gottesdienst zu spät ist, der kann schon um 19.30 Uhr in die öffentliche Probe in der Kirche hineinhören.

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