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Sehr spezielles Lichtkonzept für neue Unterführung in St.Gallen: Tageslicht im Tunnel zwischen Reithalle und Lokremise

Die Personen- und Velounterführung von der Reithalle zur Lokremise ist ein altes Anliegen. Beleuchtet werden soll sie mit Tageslicht.
Reto Voneschen
Hell und freundlich: Die Entwürfe der St. Galler Heliobus AG für die Fuss- und Velounterführung mit Tageslicht.Bild: PD

Hell und freundlich: Die Entwürfe der St. Galler Heliobus AG für die Fuss- und Velounterführung mit Tageslicht.Bild: PD

Was St. Gallen Fussgängerinnen und Velofahrern bei der Querung der St.-Leonhard-Strasse zwischen Reithalle, Geschäftshaus St. Leonhard und Lokremise zumutet, hat mit Förderung des Langsamverkehrs nicht wirklich etwas zu tun. Im Gegenteil: Die Strasse muss in vier Anläufen überquert werden. Jedes Teilstück wird von einem Lichtsignal geregelt. Diese sind nur teilweise aufeinander abgestimmt, und bei einem davon muss man sich sogar noch durch Knopfdruck anmelden, damit es von rot auf grün stellt.

Keine einfache Lösung
an der Hauptachse möglich

Die Misere ist bekannt. Eine Lösung dafür angesichts der Verkehrsfrequenzen vom und zum Autobahn-Anschluss Kreuzbleiche aber nicht wirklich einfach. Was man durch Optimierung der Lichtsignalanlage habe herausholen können, habe man herausgeholt, heisst es bei der städtischen Verkehrsplanung.

Bekannt ist, dass die Stadt seit einiger Zeit an einer Lösung des Problems arbeitet. Bekannt ist auch, dass sie dafür eine Un­terführung von der Reithalle zur Lokremise favorisiert. So ist in den Plänen für einen Neubau hinter der Villa Wiesental Linienführung und Ausgang dieser Unterführung ausgespart. Ein Problem der Unterführungsidee ist, dass der Tunnel dafür relativ eng und lang würde.

Schon kürzere Unterführungen auf Stadtgebiet gelten vielen als Unorte, die sie ungern begehen. Ein Beispiel dafür ist die Unterführung bei der Bushaltestelle Theater. Sie unterquert die Rorschacher Strasse zwischen Kanti- und Stadtpark. Weil sie vor allem nachts sehr unbeliebt ist, hat die Stadt hier vor einigen Jahren sogar wieder einen Fussgängerstreifen über die Strasse eingerichtet.

Stadt hat Experten
für Tageslicht beigezogen

Dass es an der St.-Leonhard- Strasse auch anders gehen könnte, zeigen Illustrationen, die überraschend im Internet aufgetaucht sind. Die St. Galler Heliobus AG prüft offenbar, wie man verhindern könnte, dass die Un­terquerung der St.-Leonhard- Strasse zum Unort wird. Die Idee ist, Tageslicht in die Fussgänger- und Velounterführung zu bringen.

Heliobus wurde gemäss Angaben im Internet als Tageslichtexpertin zu den Abklärungen beigezogen. Das Un­ternehmen, ist unter anderem darauf spezialisiert, Tageslicht in sogenannte gefangene Räume zu bringen. Es soll jetzt mit den gleichen Systemen im Tunnel unter der St.-Leonhard- Strasse lichtmässig eine gute Atmosphäre schaffen.

Stadträtin Maria Pappa wollte die Angaben aus dem Internet mit Rücksicht auf das laufende Planungsverfahren nicht kommentieren. Sie bestätigte aber, dass das Unterführungsprojekt zwischen Reithalle und Lokremise weiter in Prüfung steht. Entscheide dazu seien aber noch keine gefallen.

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