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Sommerplausch in St.Gallen: So viele Anmeldungen wie noch nie

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Wie jedes Jahr bietet die Stadt ein vielfältiges Kursangebot für Primar- und Oberstufenschüler. Dieses Jahr ist die Nachfrage besonders hoch. 850 Kinder haben sich angemeldet - ein neuer Rekord.
Christina Weder
Der Sommerplausch-Kurs "Ab in die Hexenküche" führt diesen Sommer wieder in den Farnenwald bei Abtwil. (Archivbild: Benjamin Manser)

Der Sommerplausch-Kurs "Ab in die Hexenküche" führt diesen Sommer wieder in den Farnenwald bei Abtwil. (Archivbild: Benjamin Manser)

Der Sommerplausch wird dieses Jahr regelrecht überrannt. Die Zahl der Anmeldungen sei im Vergleich zu den Vorjahren massiv angestiegen, sagt Leiterin Daniela Spörri: "Wir sind völlig überrascht."

Während der fünfwöchigen Schulferien bietet die Stadt für Primar- und Oberstufenschüler wiederum ein vielfältiges Programm. 67 Kurse vom Cupcakes-Backen übers Eselreiten bis zum Programmieren von Robotern stehen zur Auswahl. Bis jetzt haben sich 850 Kinder angemeldet – etwas mehr Mädchen als Buben. Viele von ihnen besuchen mehrere Kurse.

Es sind Anmeldungen für über 2200 Kursplätze eingegangen. Da mehrere Kurse überbucht sind, konnten nicht alle berücksichtigt werden. In den betreffenden Kursen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Zufallsgenerator ausgewählt. So konnten bis jetzt 1850 Kursplätze vergeben werden. Die Verantwortlichen erwarten noch weitere Anmeldungen.

Nur ein einziger Kurs wurde abgesagt

Daniela Spörri, Leiterin Sommerplausch. (Bild: Christoph Renn)

Daniela Spörri, Leiterin Sommerplausch. (Bild: Christoph Renn)

Daniela Spörri leitet den Sommerplausch seit zwölf Jahren. Sie kann sich nicht erinnern, dass sich jemals so viele Kinder angemeldet haben. Die Zahl sei in den vergangenen Jahren ziemlich stabil geblieben. Zwischen 600 und 700 Kinder interessierten sich jeweils für die Kurse. Die Zahl der gebuchten Kursplätze schwankte seit längerem zwischen 1200 und 1400. Dieses Jahr sind es bedeutend mehr.

Kurse, die bisher nie überbucht waren, werden auf einmal überrannt. Bei mehreren wird eine lange Warteliste geführt. Ebenfalls aussergewöhnlich sei, dass dieses Jahr alle Kurse durchgeführt werden können – mit einer Ausnahme. Nur das Angebot "Nachtschwärmen im Walter Zoo" stiess auf zu geringes Interesse und musste abgesagt werden, während in den Vorjahren meist mehrere Kurse aufgrund mangelnder Nachfrage nicht zustande kamen.

Dank Sommerwetter ist das Fernweh weniger gross

Warum die Zahl diesen Sommer nach oben ausschlägt und sich so viele Kinder angemeldet haben, kann Daniela Spoerri nicht erklären. Doch sie hat einen Verdacht.

"Die Leute sind nicht 'untersommert'."

Das Wetter sei im Frühsommer schon schön und warm gewesen. Da sei das Bedürfnis vermutlich weniger gross, spontan Richtung Süden zu reisen. Dazu passe auch, dass sie bis jetzt kaum kurzfristige Kursabsagen erhalten haben mit der Begründung, man gehe doch noch in die Ferien.

Für das Sommerplausch-Team ist es eine Herausforderung, die vielen Anmeldungen zu bewältigen. Hinter den Kulissen hat es einiges in Gang gesetzt, um möglichst vielen Kindern den Besuch zu ermöglichen. So wurden zusätzliche Durchführungen organisiert, weitere Leiter aufgeboten und Eltern angerufen. "Wir haben in den letzten Tagen Hunderte Telefonate geführt."

Anmelden ist immer noch möglich

Zu den gefragtesten Kursen zählen dieses Jahr der Besuch bei der Polizei und auf dem Bio-Bauernhof, das Schnuppern von Zirkusluft und Goldwaschen in der Goldach. Bei den Sportkursen sind Voltigieren und Cheerleading die Spitzenreiter.

Fleischfressende Pflanzen im Botanischen Garten: Der Kurs steht auch dieses Jahr wieder auf dem Sommerplausch-Programm. (Archivbild: Urs Jaudas)

Fleischfressende Pflanzen im Botanischen Garten: Der Kurs steht auch dieses Jahr wieder auf dem Sommerplausch-Programm. (Archivbild: Urs Jaudas)

Trotz grosser Nachfrage hat es noch rund 400 freie Plätze. Wer keinen Platz im Wunschkurs erhalten hat, hat nun also die Chance, in einem anderen Kurs unterzukommen. Das Sommerplausch-Telefon unter 071 224 58 68 ist wieder bedient. Von 10 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr kann man sich über freie Plätze informieren.

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