Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

So viele Public Viewings in der Stadt St.Gallen wie nie

In St. Gallen gibt es drei grosse Public Viewings. Hinzu kommen zahlreiche Restaurants und Beizen: Sie übertragen die Spiele im kleineren Rahmen. So viele Angebote gab es für Fussballfans in der Stadt noch nie.
Christoph Renn
EM Public Viewing beim Blumenmarkt in St. Gallen während dem Spiel Schweiz - Albanien. (Bild: Benjamin Manser)

EM Public Viewing beim Blumenmarkt in St. Gallen während dem Spiel Schweiz - Albanien. (Bild: Benjamin Manser)

Ab heute rollt das runde Leder: Um 17 Uhr Schweizer Zeit wird das Eröffnungsspiel der Fussball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland angepfiffen. In Moskau trifft der Gastgeber auf Saudi-Arabien. Das erste Spiel der Schweizer Nationalmannschaft findet am Sonntag, 20 Uhr, gegen den Mitfavoriten Brasilien statt. Bis zum Final am 15. Juli gibt es fast täglich Fussball zu sehen. Und an dieser Weltmeisterschaft übertragen in der Stadt St. Gallen so viele Beizen und Restaurant die Begegnungen, wie noch an keiner Fussballendrunde zuvor.

«Bis jetzt haben wir 24 Bewilligungen für Aussenrestaurants auf öffentlichen Grund erteilt», sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei. Hinzu kommen die drei grösseren Public Viewings. Widmer vermutet, dass in diesen Tagen noch mehr Beizen und Restaurants dazu kommen werden. Das ist bereits Rekord: An der Weltmeisterschaft vor vier Jahren in Brasilien waren es noch deren zwölf Bewilligungen. Auch vor zwei Jahren an der Europameisterschaft in Frankreich gingen bei der Stadtpolizei nur 16 entsprechende Anfragen ein.

Fussball im Restaurantgarten schauen

Wer seine Lieblingsmannschaft gerne mit möglichst vielen anderen Fans anfeuern möchte, kann die in einer der Arenen tun. Das grösste Public Viewing mit rund 6000 Plätzen ist beim Kybunpark. Dort können sämtliche Spiele gratis verfolgt werden. Wer lieber in der Innenstadt ein Fussballfest feiert, der findet auf dem Blumenmarkt das richtige Angebot. Wie an der letzten Europameisterschaft steht dort ein grosses Zelt und eine Leinwand. Eine grosse Leinwand gibt es auch im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums. Am Kulturfestival werden aber erst die Spiele ab dem Achtelfinale übertragen. Die Partien können in der Innenstadt jedoch auch im kleineren Rahmen mitverfolgt werden: Zum Beispiel, wie schon an anderen Fussball-Endrunden, in einem Zelt vor dem «Kränzlin».

Im Garten der Militärkantine werden ebenfalls alle Spiele im Garten gezeigt werden. Spanien gegen Portugal morgen Freitag, 20 Uhr, wird auf eine Grossleinwand projiziert. Die restlichen Spiele der Weltmeisterschaft werden gemäss Homepage der Militärkantine auf kleineren Bildschirmen übertragen. Ausgewählte Spiele zeigt auch die Jugendbeiz Talhof. Dort, in der Militärkantine und in vielen Beizen werden Tippspiele organisiert.

Besuch in nächster Bar oder Beiz könnte sich lohen

rstmals stellt der Kuriositätenladen Klang und Kleid zwei Leinwände und einen Fernseher während der Weltmeisterschaft auf. Sämtliche Begegnungen können auf dem Vorplatz des Geschäfts, zwischen Schallplatten und Kleidern im Innern des Ladens oder im angrenzenden Innenhof verfolgt werden. Fussballfeste steigen aber auch in etlichen Bars und Beizen in der Innenstadt. So lohnt sich für Fussballfans auch ein spontaner Besuch in der Bar um die Ecke. Vor allem, wenn die Schweiz die Gruppenphase übersteht und sich das Fussballfieber flächendeckend ausbreitet.

Wie für die Gastronomen gelten aber auch für die Fans an der Weltmeisterschaft gewisse Regeln (siehe Zweittext). Freinächte wird es keine geben. Auch wenn Dionys Widmer zugibt, dass er nicht wisse, was passiert, wenn die Schweiz erstmals Weltmeister wird.

Eine Stunde lang hupen ist erlaubt

"Wir sind bei jubelnden und hupenden Fussballfans an der Weltmeisterschaft toleranter», sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei. Dies sei jedoch in keiner Weise ein Freipass für Hupkonzerte bis tief in die Nacht. «Bis eine Stunde nach Spielschluss, tolerieren wir eine ausgelassene Stimmung.» Doch auch während einer Fussball-Weltmeisterschaft ist nicht alles erlaubt. «Wenn es jemand übertreibt oder hupend durch ein ruhiges Quartier fährt, wird er gebüsst», sagt Widmer. Eine mutwillige Belästigung kostet 60 Franken. Keine Ausnahmen macht die Polizei, wenn es um die Sicherheit geht. Bestraft werden Sachbeschädigungen und Tätlichkeiten. Auch auf der Strasse gelten die üblichen Regeln. «Deshalb werden wir nach den Spielen vermehrt präsent sein», sagt Widmer. (ren)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.