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Miriam von Heyl empfängt seit 25 Jahren Patienten in ihrer Physiotherapiepraxis

Seit 25 Jahren führt Miriam von Heyl ihre eigene Physiotherapiepraxis, seit 13 Jahren in Wittenbach. Ursprünglich hat sie sich selbstständig gemacht, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.
Judith Schönenberger
Miriam von Heyl in ihrer Praxis. (Bild: Judith Schönenberger)

Miriam von Heyl in ihrer Praxis. (Bild: Judith Schönenberger)

In Wittenbach liegt seit 13 Jahren die Physiotherapiepraxis von Miriam von Heyl. Und das, obwohl die gebürtige Deutsche früher nie den Plan hatte, eine eigene Praxis zu eröffnen. Nach ihrer Ausbildung arbeitete sie zunächst in einer Rehaklinik für schädelhirnverletzte Jugendliche und lehrte an einer Physiotherapieschule in Freiburg.

In die Ostschweiz zog von Heyl mit ihrem Mann, der an der HSG studiert hatte, nach der Geburt ihres ersten Kindes. «Nach kurzer Zeit wollte ich wieder in den spannenden Beruf zurück», sagt von Heyl. Weil sie keine geeignete Teilzeitstelle fand, eröffnete sie vor 25 Jahren kurz vor der Geburt ihres dritten Kindes ihre eigene Praxis in Freidorf. Gerade wegen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf hatte sie sich als Abiturientin für die Physiotherapie entschieden. «Meine Grossmutter und meine Mutter waren Ärztinnen und konnten Familie und Beruf meiner Meinung nach nicht schlau verbinden.» Das schaffte von Heyl, indem sie von Au-pairs unterstützt wurde.

Preisdruck hat zugenommen

In den ersten zwölf Jahren kamen immer mehr Patienten mit ihren Beschwerden zu von Heyl. Sie zog deshalb mit ihrer Praxis in grössere Räume nach Wittenbach. Seitdem sind 13 Jahre vergangen und von Heyl führt mittlerweile ein vierköpfiges Team. Trotz ihres Erfolgs mache ihr die Entwicklung der Branche Sorgen. «Durch den Preisdruck und den Fachkräftemangel werden Patienten rasch abgefertigt, anstatt gezielt behandelt.» Das möchte von Heyl vermeiden, weshalb pro Stunde nur zwei Patienten behandelt werden.

«So entsteht eine persönliche Beziehung zum Patienten und wir können besser auf ihn und seine Beschwerden eingehen.»

Durch eine Behandlung hätten in einigen Fällen sogar bereits vereinbarte Operationen vermieden werden können. Erfolge wie dieser sprächen sich herum, der Terminkalender sei voll. Auch deswegen fehlt die Zeit, das 25-Jahr-Jubiläum zu feiern. «Wir arbeiten weiter und halten die hohe Qualität.»

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