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Schwitzen für den Winter: Die Spieler des EHC St. Gallen stecken mitten in den Vorbereitungen

Der EHC St. Gallen beginnt bereits viereinhalb Monate vor Saisonbeginn mit der Vorbereitung. Mit dem frühen Trainingsstart will sich das Team einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen.
Eric Hug
Alles im Blick: Trainer Michael Rossi überwacht die Übungen. (Bilder: Hanspeter Schiess)

Alles im Blick: Trainer Michael Rossi überwacht die Übungen. (Bilder: Hanspeter Schiess)

Mit 3:7 verlieren die St. Galler Eishockeyaner im Februar dieses Jahres die dritte Playoff-Partie des Achtelfinals gegen den EHC Dürnten Vikings. Diese Niederlage bedeutet gleichzeitig das Saisonende für den EHC St. Gallen. Doch obwohl die St. Galler danach nicht mehr am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen durften, trainiert die Mannschaft von Trainer Michael Rossi noch etwa einen Monat weiter, bevor die Spieler ihre Eishockey-Ferien geniessen dürfen.

Die Vorbereitung trägt Früchte

Die Erholungszeit bleibt kurz. Bereits zu Beginn des Monats Mai, viereinhalb Monate vor dem Start zur neuen 2.-Liga-Saison, beordert Rossi die Spieler ins Sommertraining zurück. Mit dem frühen Vorbereitungsstart will sich Rossi einen Vorsprung gegenüber den anderen Teams verschaffen. Zudem weiss Rossi dank langjähriger Erfahrung, dass während der Sommerzeit immer mal wieder Spieler in den Ferien sein werden. So kann er die Mannschaft fit halten.

Ein Klassiker: Mit angewinkelten Beinen wird die Oberschenkelmuskulatur trainiert.

Ein Klassiker: Mit angewinkelten Beinen wird die Oberschenkelmuskulatur trainiert.

Der frühe Beginn der Vorbereitung trägt bereits Früchte. Trainer Rossi merkt, dass die Spieler gegenüber dem Vorjahr fitter sind. Die St. Galler trainieren während der Vorbereitung zweimal pro Woche in der Turnhalle und einmal trifft man die Mannschaft im Kraftraum. Rossi setzt neben dem Kraftraum auch in der Halle auf Muskelaufbau- und Ausdauertrainings. «Klar, wir machen auch mal spielerische Elemente wie Fussball oder Unihockey, aber hauptsächlich arbeiten wir im physischen Bereich», sagt Rossi. So will er Verletzungen vorbeugen. In den vergangenen Playoff-Spielen hatte das Team mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Auch ein Grund für das frühe Ausscheiden.

«Ich erkenne schon, wer sein Programm abgespult hat»

Trotz der häufigen Ausdauertrainings ist die Trainingspräsenz der Spieler hoch. Und wenn die Spieler doch mal versuchen sollten, sich von den Trainings fernzuhalten? «Dann rede ich mit ihnen, es klappt eigentlich immer», sagt Rossi und schmunzelt. Für die Sommerferien hat Rossi seinen Spielern einen Trainingsplan zusammengestellt. Ob die Spieler diesen auch wirklich einhalten, kann er nicht kontrollieren. «Wenn die Mannschaft im August das erste Mal auf dem Eis trainiert und Testspiele anstehen, erkenne ich schon, wer sein Programm abgespult hat», so Rossi.

Zwischen den Kraft- und Ausdauereinheiten bleibt auch Zeit für eine kurze Unihockeypartie.

Zwischen den Kraft- und Ausdauereinheiten bleibt auch Zeit für eine kurze Unihockeypartie.

Die Kaderplanung der St. Galler ist beinahe abgeschlossen. Stand jetzt werden lediglich Marco Oswald und Sammy Traxler den Verein verlassen. Ersetzt werden die beiden von Philipp Hoffmann, Nicolas Niederer, Steven Wohlgensinger, Petr Nekvinda und Andreas Duttwyler. «Ich würde gerne das Kader noch verbreitern», so Rossi. Gut möglich also, dass noch ein bis zwei Spieler dazukommen werden. Rossi ist aber vor allem froh, dass der Grossteil des Teams zusammengehalten wurde. Sein Ziel, wiederum das Playoff zu erreichen, sieht er mit dem jetzigen Spielermaterial, als realistisch an.

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