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Auch Schulpräsidenten sind erleichtert, dass Maximalquote für Maitlisek nicht überstiegen wird

Für die Aufnahme an die Maitlisek Gossau braucht es keinen Losentscheid. Es gibt keine Garantie, dass dies auch in Zukunft so ist. Die Gründe für die höhere Quote als an der Flade sind vielfältig.
Roger Fuchs
Pro Jahrgang soll es an der Maitlisek Gossau weiterhin zwei Klassenzüge geben. (Bild: Benjamin Manser (4. Mai 2018))

Pro Jahrgang soll es an der Maitlisek Gossau weiterhin zwei Klassenzüge geben. (Bild: Benjamin Manser (4. Mai 2018))

Die Tatsache, dass an der Maitlisek auf Losentscheide für die Aufnahme der künftigen Schülerinnen verzichtet werden kann («Tagblatt» vom 6. April), entspannt auch die Schulpräsidenten von Gossau und Andwil-Arnegg. «Losentscheide sind immer schlimm für die, die es trifft», sagt Christoph Meier-Meier, Schulratspräsident Andwil-Arnegg. Eine andere gerechte Lösung würde es im Fall der Fälle jedoch kaum geben.

Urs Blaser, Schulpräsident der Stadt Gossau, lässt den Blick zur Flade in St. Gallen schweifen:

«Dass wir nicht mit solchen Reaktionen wie dort konfrontiert sind, sorgt für eine grosse Erleichterung.»

Letztlich wäre ein Losentscheid aber die Konsequenz gewesen angesichts der neuen Leistungsvereinbarung und dem Umstand, dass die Maitlisek künftig auch Realschülerinnen aufnimmt. Eine Entwicklung, die Urs Blaser begrüsst. Eine schulische Durchmischung von Real- und Sekundarschülerinnen entspreche dem kantonalen Konzept der Oberstufe. Letztlich fände damit an der Maitlisek auch eine Angleichung an das Schulsystem der Stadt Gossau statt, wo bereits seit Jahren die Schülerinnen entsprechend ihrer Stärken in Niveaugruppen unterrichtet würden.

Glücklich über die Möglichkeit der Maitlisek

Das Aufnahmeverfahren für die Maitlisek Gossau gründet in diesem Jahr zum ersten Mal auf einer neuen Leistungsvereinbarung mit der Stadt und der Schulgemeinde Andwil-Arnegg . Demnach wird die Maitlisek ab August 2019 nicht nur als Oberstufe mit typengemischten Jahrgangsteams und Niveaugruppen geführt, sondern es wurde auch die Anzahl Ausbildungsplätze an der Maitlisek auf 50 Prozent aller übertretenden Sekundar- und Realschülerinnen beschränkt. «Eine solche Kontingentierung hatten wir bislang nicht», sagt Christoph Meier, der gut hinter dieser stehen kann. Unter dem Strich könne man in Gossau und Andwil-Arnegg glücklich sein, überhaupt über die Möglichkeit einer Maitlisek zu verfügen. «Ich bin ein absoluter Fan davon, dass unsere Schülerinnen wählen können.»

Die Quote für die Maitlisek liegt in Gossau und Andwil-Arnegg mit 50 Prozent deutlich höher als bei der St. Galler Flade mit 30 Prozent. Erklärungen dafür gibt es verschiedene. Urs Blaser:

«Wir wollten den Prozentsatz so wählen, dass dieser in etwa den Schülerinnen der letzten Jahre entspricht»

Auch könnten mit den 50 Prozent weiterhin zwei Klassenzüge an der Maitlisek angeboten werden. Eine Ausweitung der Gesamtschülerinnenzahl wurde nicht angestrebt, wie auch im parlamentarischen Antrag zur neuen Leistungsvereinbarung nachgelesen werden kann.

Christoph Meier weist angesichts der unterschiedlichen Prozentzahlen überdies darauf hin, dass sich Gossau nicht mit St. Gallen vergleichen lasse, wo es mehrere Oberstufenzentren gebe. «Und letztlich muss das Ganze auch wirtschaftlich Sinn machen», sagt Meier.

23 von insgesamt 80 Schülerinnen

Gesamthaft stehen in den genannten Schulgemeinden 50 Mädchen vor dem Übertritt in die Sekundarschule, 30 vor dem Wechsel in die Real. 34 Mädchen haben sich für die Maitlisek in Gossau angemeldet: 23 Sekundarschülerinnen und 11 Realschülerinnen.

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