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Schulbürger haben entschieden: Das Schulhaus Otmar in Andwil ist aus dem Rennen

Die Schulbürger von Andwil-Arnegg streichen den Standort Otmar aus der Schulraumplanung. Unbestritten ist die Steuersenkung der politischen Gemeinde.
Johannes Wey
Das Schulhaus Otmar in Andwil. (Bild: Benjamin Manser (24. Januar 2019))

Das Schulhaus Otmar in Andwil. (Bild: Benjamin Manser (24. Januar 2019))

Ein Schulhaus im eigenen Dorf ist ein lang gehegter Wunsch der Arnegger. An früheren Bürgerversammlungen wurde darum die Standortfrage emotional diskutiert. Deshalb hatte sich der Schulrat der Schulgemeinde Andwil-Arnegg im Vorfeld der Bürgerversammlung vom Montag um Sachlichkeit bemüht.

Dies, obwohl es beim anstehenden Grundsatzentscheid nicht um einen möglichen Standort Arnegg ging, sondern darum, bei den weiteren Abklärungen das Schulhaus Otmar nicht mehr zu berücksichtigen. Am Montag zeigte sich nun: Entweder hatte der Schulrat sein Ziel mit der umfangreichen Information erreicht – oder die Sorge war unbegründet. Ohne eine Wortmeldung stimmten die Bürger dem Antrag des Schulrats zu.

Einstimmig wurden auch die Rechnung 2018 mit einem Finanzbedarf von gut 9,5 und das Budget 2019 mit einem Finanzbedarf von gut 9,8 Millionen Franken durchgewunken. 233 Schulbürgerinnen und Schulbürger nahmen an der Versammlung teil, was einer Stimmbeteiligung von 8,67 Prozent entspricht.

Kanalsanierung und Steuersenkung

An der Bürgerversammlung der politischen Gemeinde Andwil konnte sich Gemeindepräsident Toni Thoma angesichts des Versammlungstermins einen Aprilscherz nicht verkneifen: «Der Steuerfuss steigt um fünf Prozentpunkte», sagte er beim Budget. Natürlich war das Gegenteil der Fall, eine Senkung auf 118 Prozent.

Weiter führte Thoma aus, dass man bei der Elektra während der kommenden fünf Jahre auf eine Gewinnablieferung an die Gemeinde verzichte. «Sie soll ein gesundes Unternehmen bleiben. Mittelfristig stehen grössere Investitionen an», begründete er diesen Schritt. Das Budget 2019 und die Rechnung 2018 wurden ebenfalls einstimmig genehmigt. Dasselbe Resultat gab es beim dritten Antrag, einem Baukredit über rund 620000 Franken für Kanalsanierungen in der Gewässerschutzzone.

Unzufrieden mit den neuen ÖV-Verbindungen

Dass in Andwil viele unzufrieden sind mit der neuen Buserschliessung, zeigte sich in der allgemeinen Umfrage. Seit dem Fahrplanwechsel müssen sie auf dem Weg nach Gossau im Mettendorf umsteigen. «Das ist eine Station vor dem Walter-Zoo. Wenn ihr euch nicht wehrt, müssen wir nächstes Jahr dort oben umsteigen», sagte ein Bürger und erntete Applaus.

Thoma zeigte mit mehreren Folien, dass er mit Kritik gerechnet hatte. Er habe Verständnis, doch bislang sei man in Sachen Bus in einer privilegierten Situation gewesen.

«Letztlich ist das halt öffentlicher Verkehr. Und ÖV bedeutet, Passagiere einsammeln. Das ist nicht wie beim Taxi.»

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