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Das Schulhaus in Arnegg ist eine Option

Der Schulrat Andwil-Arnegg gleist die Schulraumplanung neu auf. Er hat ein Arbeitspapier als Diskussionsgrundlage verfasst. Die Arnegger wittern Morgenluft.
Daniel Wirth
Spielt in der Planung des Schulrats keine Rolle mehr: das Schulhaus Otmar in Andwil. (Bild: Benjamin Manser)

Spielt in der Planung des Schulrats keine Rolle mehr: das Schulhaus Otmar in Andwil. (Bild: Benjamin Manser)

Es werde eng in der Schulgemeinde Andwil-Arnegg. Mit diesem Satz beginnt der Schulrat in seinem zwölfseitigen Arbeitspapier «Schulraumplanung 2025». Leicht steigende Schülerzahlen und veränderte Unterrichtsformen erhöhten den Bedarf nach Räumen. Zudem sei das Schulhaus Otmar in Andwil mit Baujahr 1870 sanierungsbedürftig.

«Diese Ausgangslage hat uns veranlasst, die Schulraumplanung neu aufzugleisen», sagt Schulratspräsident Christoph Meier. Das Arbeitspapier wurde als Diskussionsgrundlage verfasst. «Die Bürger sollen von Anfang an mitreden», sagt Meier.

Fusion kam nicht zustande

Die Schulraumplanung der Schulgemeinde Andwil-Arnegg hat eine lange Vorgeschichte und ist komplex. Bereits in den Jahren 2011 und 2012 befasste sich der damalige Schulrat mit dem Thema; die Ausgangslage war fast die gleiche. Wegen der geplanten Fusion zwischen der Stadt Gossau, zu der das Dorf Arnegg gehört, und der Gemeinde Andwil wurde die Schulraumplanung aus verständlichen Gründen auf Eis gelegt. Denn vieles wäre bei einem Zusammenschluss obsolet geworden.

Die dringliche Erweiterung des Traktes C des Schulhauses Ebnet in Andwil wurde dagegen an die Hand genommen. Der Zusammenschluss zwischen Gossau und Andwil mit gleichzeitiger Inkorporation der Schulgemeinde Andwil-Arnegg wurde im Februar 2016 von den Stimmberechtigten der Stadt Gossau und denjenigen der Schulgemeinde Andwil-Arnegg angenommen, von den Stimmberechtigten in Andwil jedoch bachab geschickt; die Fusion kam nicht zustande.

Der Schulrat will zwei Varianten streichen

Jetzt ist klar: Die Schulgemeinde Andwil-Arnegg bleibt selbstständig und mit der Erweiterung im «Ebnet» konnte die Raumnot gelindert werden.

In seinem Arbeitspapier macht der Schulrat eine Auslegeordnung mit vier Varianten: Renovation Schulhaus Otmar; Neubau am Standort des Schulhauses Otmar; Ergänzungsbau beim Schulhaus Ebnet; Schulhausneubau in Arnegg.

Er stellt die vier Varianten mit Vor- und Nachteilen einander gegenüber und kommt zum Fazit: Die beiden Varianten am Standort Otmar in Andwil seien fallen zu lassen, da sie teuer seien und keinerlei Mehrwert brächten. Er schlägt der Schulbürgerversammlung deshalb vor, die beiden Alternativen im Ebnet in Andwil und in Arnegg im Detail zu überprüfen.

Schulbürgerversammlung soll die Weichen stellen

Und genau das ist neu im Vergleich mit der Schulraumplanung von vor sieben Jahren: Der Bau eines neuen Schulhauses in Arnegg wird jetzt ernsthaft geprüft. Ganz zur Freude von Markus Giger, dem Präsidenten des Verwaltungsrats der Dorfkorporation Arnegg. Er hatte diese Variante bei der ersten Schulraumplanung schmerzlich vermisst.

Der Verwaltungsrat der Dorfkorporation werde das Arbeitspapier eingehend studieren und dann Stellung nehmen, sagt Giger. Er windet dem Schulrat Andwil-Arnegg ein Kränzchen:

«Wir sind froh und dankbar, wird ein Schulhausneubau in Arnegg ernsthaft geprüft.»

Für Christoph Meier ist dies selbstverständlich, wie er sagt.

Die Schulbürgerversammlung soll noch diesen Frühling über die Reduktion von vier auf zwei Varianten abstimmen. Danach wird der effektive Raumbedarf unter Einbezug der politischen Träger und Varianten geklärt. Im nächsten Jahr soll der Entscheid fallen: Wird das Schulhaus Ebnet in Andwil ausgebaut oder entsteht in Arnegg ein neues? Ist diese Frage beantwortet, will der Schulrat einen Projekt- oder Ideenwettbewerb durchführen. Die Urnenabstimmung über den Baukredit für die gewählte Variante will der Schulrat Andwil-Arnegg im ersten Quartal 2021 durchführen.

Informationsveranstaltung am Montag, 25. März; Schulbürgerversammlung am Montag, 1. April, jeweils mit Beginn um 19.30 Uhr im Schulhaus Ebnet.

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