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Schulgemeinde soll einen Leiter erhalten - Wittenbacher Schulrat plant Neuorganisation

Der Schulrat der Primarschulgemeinde Wittenbach will sich neu organisieren. Dies wäre auch die Basis für eine Einheitsgemeinde. Für den Sitz der zurücktretenden Schulpräsidentin kandidiert der aktuelle Vize.
Roger Fuchs
Das neue Schulhaus Sonnenrain soll bis August/Oktober 2020 bezugsbereit sein. Bild: Urs Bucher/TAGBLATT

Das neue Schulhaus Sonnenrain soll bis August/Oktober 2020 bezugsbereit sein. Bild: Urs Bucher/TAGBLATT

Die erstmals von Neo-Gemeindepräsident Oliver Gröble geleitete Informationsveranstaltung der politischen Gemeinde Wittenbach verlief anders als bisher. Nach einem kompakten Informationsblock konnten sich die Bürgerinnen und Bürger an Themenständen im Gespräch mit den Zuständigen vertiefter mit einzelnen Bereichen auseinandersetzen. Der Tenor auf diese Umstellung war positiv, ein Teilnehmer äusserte aber am Schluss den Wunsch nach einer Zusammenfassung aus den Themenständen. Gröble nahm das Anliegen auf.

Nebst Ausführungen zur letztjährigen Rechnung der Gemeinde und Primarschulgemeinde erfuhren die Anwesenden von den Plänen des Schulrats zur Neuorganisation. Den Rücktritt von Schulpräsidentin Ruth Keller-Gätzi per Ende 2019 will man nutzen, die strategische und operative Ebene voneinander zu trennen. Für den operativen Teil soll ein Leiter Primarschulgemeinde gesucht werden, informierte Vizepräsident Thomas Meister. Die neue Person würde zusammen mit den Schulleitungen der Schulkreise Kronbühl, Steig und Dorf sowie der Leitung Dienstleistungszentrum, die in Schulverwaltung umgetauft würde, die Geschäftsleitung der Primarschulgemeinde bilden. Der Schulrat könnte sich somit auf Strategisches konzentrieren und auch Aufgaben widmen, die zuletzt aus Zeitgründen hinten anstehen mussten − beispielsweise der Schulqualität oder der Personalentwicklung, wie Thomas Meister sagte.

Neuorganisation tauglich für Einheitsgemeinde

Entscheiden wird das Volk an der Bürgerversammlung im Herbst. Denn wie Meister am Rande der Veranstaltung festhielt, ist das Ganze budgetrelevant. Heisst: Die neue Struktur mit einem Leiter Primarschulgemeinde wird teurer. Die neue Organisation könnte dereinst auch in eine Einheitsgemeinde überführt werden. In diesem Fall liesse sich der Schulrat durch eine Bildungskommission oder einen zuständigen Gemeinderat ersetzen. Gemäss Thomas Meister hat der Schulrat den Auftrag, noch in dieser Legislatur den Stimmbürgern bezüglich Einheitsgemeinde einen Antrag vorzulegen. Die Legislatur dauert bis Ende 2020.

Im weiteren Verlauf der Infoversammlung gab Meister bekannt, dass er im Rahmen der Neuorganisation bereit wäre, die Nachfolge von Ruth Keller anzutreten. Die Wahl fürs Präsidium der Primarschulgemeinde findet am 20. Oktober statt. Weitere Interessierte finden das Anforderungsprofil auf der Website der Schule. «Da ich in den meisten Projekten drin bin, könnte ich für Kontinuität sorgen», begründete Thomas Meister seine Kandidatur.

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