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Ebnet: Der Flurname, nach dem Schulhäuser benannt werden

Abtwil, Andwil und Herisau sind bei weitem nicht die einzigen Dörfer, wo die Schulhäuser auf dem Ebnet gebaut wurden. Beliebt ist der Flurname vor allem in der Ostschweiz.
(jw)

Das Ebnet ist eine Ostschweizer Angelegenheit. Das wird beim ersten Blick in die Ortsnamen-Datenbank des Schweizerischen Idiotikons klar. Zwar kommt der Flurname auch im Baselbiet und der Innerschweiz oft vor, doch steht die Häufigkeit in keinem Vergleich zu den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen und dem Appenzellerland.

Die Bedeutung des Flurnamens scheint naheliegend: Ebnet kommt gemäss Idiotikon von eben, es ist also eine Fläche gemeint. Vielleicht liegt ja hier der Grund für das häufige Vorkommen in der Region St. Gallen: Wo es viele Hügel hat, werden selbst Ebenen zu markanten Landmarken. Meist ist das Ebnet ein Neutrum, zuweilen trifft man aber auch auf eine oder einen Ebnet. Viele Ebnets sind allerdings auch in Vergessenheit geraten.

Die flachen Gebiete scheinen sich hervorragend für Schulhausbauten zu eignen. So gibt es nicht nur in Abtwil und Andwil ein Schulhaus mit dem Namen Ebnet, sondern beispielsweise auch in Herisau. Blickt man über den Rand der Region hinaus, findet man den Namen bei zahlreichen Schulhäusern in der Deutschschweiz. (jw)

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