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Kommentar

Schöner wohnen im Container: Es ist höchste Zeit, das Gossauer Altersheim Espel aufzugeben

Die Pflegebedürftigen, die ein Zimmer im Provisorium bei der «Schwalbe» erhalten, können sich glücklich schätzen: Nur diese haben ein eigenes WC.
Johannes Wey
Johannes Wey

Johannes Wey

Es war absehbar, dass das Altersheim Espel bald komplett unzumutbar wird. Für Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist es höchste Zeit, das Heim zu schliessen. Kein Unternehmen kann es sich leisten, Jahr für Jahr eine Million Franken mehr auszugeben als nötig. Diese Summe erwartet die Sana Fürstenland AG einzusparen, wenn sie das «Espel» mit der «Schwalbe» zusammenlegt.

Obwohl der Umzug für die Bewohner Strapazen mit sich bringt: Es wäre ihnen zu gönnen, wenn sie in wenigen Jahren schon wieder umziehen könnten. Dann nämlich, wenn der Neubau des Alterszentrums auf dem Andreasareal endlich bezugsbereit ist.

Wer in der «Schwalbe» im Provisorium einquartiert wird, gehört nämlich noch zu den Glücklichen – er hat ein eigenes WC im Zimmer. Alles andere ist für ein Pflegeheim heute unhaltbar.

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