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Schneeräumung in St.Gallen: Als letztes Mittel werden Autos auch abgeschleppt

In St.Gallen läuft die Schneeräumung immer noch auf Hochtouren. Die seit vergangener Woche gefallenen und an den Strassenrand geschobenen Schneemassen werden jetzt abgeführt. Was an Speicher- und Zwinglistrasse nicht ganz einfach ist. Hier muss die Stadtpolizei in dem Zusammenhang oft Autos abschleppen lassen, die im Weg stehen.
Reto Voneschen
An der oberen Zwinglistrasse wird ein Auto abgeschleppt, das die Schneeräumung behinderte und dessen Halter nicht ausfindig zu machen war. (Leserbild: Paul Scheibling - 5. Februar 2019)

An der oberen Zwinglistrasse wird ein Auto abgeschleppt, das die Schneeräumung behinderte und dessen Halter nicht ausfindig zu machen war. (Leserbild: Paul Scheibling - 5. Februar 2019)

Eigentlich ist die Sachlage an der oberen Hälfte der Zwinglistrasse klar: Ein oranges Hinweisschild warnt davor, bei Schneefall das Auto hier hinzustellen. Damit die Schneeräumung nicht behindert wird, gilt hier bei Schnee sogar ein Halteverbot. Und jenen, die den fahrbaren Untersatz trotzdem hier abstellen, droht ein unmissverständliches Piktogramm mit einer Abschleppaktion.

Berg und Bahn komplizieren die Schneeräumung

An der Einfahrt zur oberen Hälfte der Zwinglistrasse warnt ein oranges Hinweisschild vor der Schneeräumung. (Bild: Reto Voneschen - 8. Februar 2019)

An der Einfahrt zur oberen Hälfte der Zwinglistrasse warnt ein oranges Hinweisschild vor der Schneeräumung. (Bild: Reto Voneschen - 8. Februar 2019)

Die gleiche Signalisation ist zwischen Linsebühl- und Wildeggstrasse für die Speicherstrasse zu beobachten. An beiden Orten trifft die Schneeräumung auf spezielle Verhältnisse. An beiden Orten kann der Schnee nur auf einer Strassenseite deponiert werden, weil es auf der anderen Seite ein Hindernis hat: an der oberen Zwinglistrasse der Hang des Rosenbergs, an der Speicherstrasse die Trogenerbahn.

So weit, so gut, wäre da nicht die Begriffsstutzigkeit einzelner Autofahrer. Fast immer nach Schneefällen bekommt es die Stadtpolizei mit ihnen an Zwingli- und Speicherstrasse zu tun. Es komme immer wieder vor, dass die Schneeräumung auf den beiden ÖV-Achsen behindert werde, bestätigt Polizeisprecher Dionys Widmer auf Anfrage. Diese ausgelöst hat das Bild eines «Tagblatt»-Lesers, der eine Abschleppaktion am Rosenberg dokumentierte.

Abschleppen kostet 300 Franken

Das Abschleppen sei allerdings wirklich erst das letzte Mittel, versichert Widmer. Zuerst werde alles versucht, um den Halter eines störenden Autos zu eruieren. Dieser müsse zwar mit einer Busse wegen des Halteverbots bei Schnee rechnen, komme damit im Vergleich zu einem, bei dem abgeschleppt werden müsse, aber noch glimpflich davon. Das unfreiwillige Abschleppen kostet nämlich 300 Franken. Ganz abgesehen vom Zeitaufwand und von den Nerven, die man braucht, bis man sein Auto wieder hat.

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