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Schauen Fussgänger bei der A1-Schlaufe Buriet in die Röhre?

Bei der Absenkung Burietstrasse läuft der Verkehr seit wenigen Tagen wieder flüssig. Als abschliessende Arbeit werden die Fahrspuren markiert. Der Verkehr wird dabei nicht behindert. Ob auch Fussgänger künftig wieder unter der Autobahnbrücke durchlaufen dürfen, ist noch offen.
Rudolf Hirtl

Beinahe zwei Jahre dauerten die Arbeiten bei der Absenkung unter der Autobahnbrücke im Buriet. Seit Mitte vergangener Woche werden nun Leitinseln angebracht und Fahrspuren auf der frisch asphaltierten Strasse aufgetragen. Dabei fällt auf, dass bei der Autobahnausfahrt in Richtung Rorschach die frühere Einspurstrecke fehlt. Neu ist eine Wartelinie mit Dreiecken markiert. Wieso wurde diese neue Verkehrsführung gewählt, wer hat das entschieden? «Das Teilprojekt Anschluss Rheineck liegt in der Schnittstelle der Verantwortungsbereiche von Bund und Kanton. Entsprechend wurden im Projekt der Autobahnsanierung die Verantwortlichen des Kantons von Beginn weg eng eingebunden», sagt dazu Stefan Hauser vom Bundesamt für Strassen (Astra) in Winterthur.

Momentan laufen Markierungsarbeiten auf der Burietstrasse unter der Autobahnbrücke. (Bild: Tino Dietsche)

Momentan laufen Markierungsarbeiten auf der Burietstrasse unter der Autobahnbrücke. (Bild: Tino Dietsche)

Lichtsignalanlage für mehr Verkehrssicherheit

Während der Projektierung habe sich gezeigt, dass die Verkehrsqualität in diesem Bereich der Autobahnschlaufe Buriet mangelhaft sei. Es sei deshalb vom Astra zusammen mit dem Kanton St. Gallen entschieden worden, zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in den beiden Knoten eine Lichtsignalanlage zu installieren. Im Knoten Ost (Autobahnausfahrt von St. Gallen her kommend) werde in diesem Zusammenhang die Einspurstrecke hinfällig, da im Betrieb unter der erwähnten Lichtsignalanlage nie beide Fahrspuren auf grün gestellt seien und eine Einfädelung in den Verkehr von Buriet/Thal her kommend deshalb nicht mehr stattfinde. Die Montage der neuen Lichtsignalanlagen ist laut Stefan Hauser für Ende Oktober vorgesehen.

Auf Zebrastreifen wird vorläufig verzichtet

Noch nicht sichtbar ist aufgrund der laufenden Markierungsarbeiten, wo künftig Velofahrer und Fussgänger unter der Autobahnbrücke durchgeführt werden. «Für Velofahrer wird wie bis anhin ein Radstreifen in beiden Fahrtrichtungen der Burietstrasse markiert», sagt der Vertreter des Bundesamts für Strassen. Aktuell halten Verbotstafeln Fussgänger vom Bereich unter der Brücke fern. Bleibt das so? «Die Führung der Fussgängerinnen und Fussgänger liegt ausschliesslich in der Zuständigkeit des Kantons. Das Tiefbauamt des Kantons St. Gallen ist diesbezüglich noch in der Planungsphase», sagt Hauser. Ob und wo genau neu ein Gehweg realisiert werde, sei noch nicht abschliessend geklärt. Das Projekt des Astra, insbesondere auch die beiden Lichtsignale sowie die Knotengeometrie und die Mittelinseln, seien aber auf mögliche Fussgängerquerungen vorbereitet. Bis zur Realisierung eines Gehweges werde auf die Markierung von Zebrastreifen verzichtet.

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