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Rorschacher Sandskulpturen nehmen Formen an

Das internationale Sandskulpturen Festival in Rorschach ist in vollem Gang. Zehn Teams schaufeln, baggern und carven bis Samstag in 300 Tonnen Sand.
Ines Biedenkapp
(Bild: Ines Biedenkapp)
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15 Bilder

"All you need is love": Das 20. Rorschacher Sandskulpturenfestival ist in vollem Gang

«Was ist das?», fragt ein kleines Mädchen, das zusammen mit seiner Mutter an der Seepromenade in Rorschach spazieren geht, und zeigt auf die grossen, aufgeschichteten Sandhaufen. «Daraus werden lauter Männchen», erwidert die Mutter.

Gemeint ist damit das internationale Sandskulpturen Festival an der Seepromenade in Rorschach. Bereits zum 20. Mal formen bis Samstag zehn Teams verschiedene Skulpturen aus 300 Tonnen Sand. «Erlaubt sind nur Sand, Wasser und Stampfen», sagt der Initiator des Festivals, Urs Koller. Das diesjährige Thema ist «all you need is love – alles was du brauchst ist Liebe».

Jährlich über 70 Bewerbungen

Selbst Bildhauer, hat Koller schon immer gerne an Schnee- und Eisskulpturenfestivals teilgenommen. «Ich fand es immer Schade, dass wir so etwas nicht auch in Rorschach ausrichten können», sagt er. Anlässlich der ersten olympischen Jugendspiele in Moskau 1998 wurde er von einem Bekannten eingeladen, am damaligen Sandskulpturen Festival teilzunehmen. Damit kam ihm die Idee, ein solches auch in Rorschach auf die Beine zu stellen. «Hier ergibt es Sinn. Wir haben den See und auch den Sand um die Ecke.»

Mittlerweile erhalten die Organisatoren jährlich über 70 Bewerbungen von Teams, die ihre Kunst in Rorschach unter Beweis stellen wollen. Doch nur zehn können am Festival teilnehmen. Die diesjährigen Künstler kommen aus Russland, Lettland, Holland und der Ukraine. Dann gibt es noch die acht sogenannten Trouble-Shooter, die sich um die Organisation kümmern. Alexandra Lutovinova ist eine von ihnen. Sie liebt das Ambiente. Vergangenes Jahr nahm sie zusammen mit ihrem Mann noch selbst am Festival teil. «Hier ist es einfach wunderschön und wir Künstler haben ein gutes familiäres Verhältnis zueinander», sagt sie.

Von Shakespeare inspiriert

Wilfred Stijger, Bildhauer aus Holland, freut sich vor allem über die künstlerische Freiheit. «All you need is love. Und Liebe ist viel differenzierter als man denkt», sagt er. Dass soll später auch anhand seiner Skulptur erkennbar sein. Als einziges Team benutzen er und seine Partnerin Edith van de Wetering keine Rechtecke, um den Sand zusammenzuhalten. Pavel Mylnikov aus Russland freut indes über die Vielfalt der Kunstwerke. Die Idee zu seiner Skulptur bekam er durch den berühmten englischen Lyriker William Shakespeare. «Der Rest ist aber noch geheim.»

Angst vor schlechtem Wetter haben die Veranstalter nicht. «Während des Aufbaus verwenden wir feine Folien, um die Skulpturen abzudecken. Sind sie fertig, macht ihnen ein Unwetter nichts mehr aus», sagt Urs Koller.

Hinweis: 11. August bis zum 9. September, 9-21 Uhr, Arionwiese

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