Salzkorn
Mit dem Tiger auf der Couch

Manche Superreiche halten sich zuhause einen echten Tiger. Es gibt aber auch andere Wege, um sich den König des Dschungels in die Stube zu holen.

Melissa Müller
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Illustration: Corinne Bromundt

«Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat», besagt ein Zitat. Es gibt Superreiche, die sich tatsächlich einen Tiger halten – als Statussymbol. Der König des Dschungels schmückt Wappen, Firmenlogos und ist ein beliebtes Sujet für Tattoos. Er ist aber auch vom Aussterben bedroht. Streiften vor 100 Jahren noch 100'000 Tiger durch die Wälder, leben heute weltweit nur noch 3900 Exemplare in freier Wildbahn, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Man kann sich das Tiger-­Feeling auch anders in die Stube holen. Etwa mit den klassischen Tigerfinken mit den roten Pompons, die schon in den 1950ern Kult waren. Finken sind sowieso ein unterschätztes Accessoire. Seit Corona erleben sie ihren grossen Auftritt. Seien Sie also ein Pantoffelheld, werfen Sie sich auf die Couch. Lesen Sie den Bestseller «Tiger» von Polly Clark über eine Forscherin, die in der sibirischen Taiga auf Tuchfühlung mit einem Tiger geht. Und geniessen Sie Ihren Stubentiger, auch wenn er mal seine Krallen ausfährt.