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Glosse

Salzkorn

Der Ententanz kommt aus dem Thurgau
Daniel Wirth

Wahrscheinlich wurde kein Schweizer Song häufiger gecovert als er. Nicht Polo Hofers «Alperose», nicht «The Race» von Yello, auch nicht «Heaven» von Gotthard oder «Blue Bayou» von Paola. Der wohl erfolgreichste Komponist aus der Schweiz kommt aus dem Thurgau. Er heisst Werner Thomas und wurde vergangene Woche 90 Jahre alt.

Dibi-dibi-dibi-di, dibi-dibi-dibi-di, dibi-dibi-dibi-dii, quak-quak-quak-quak. Diese Melodie geht seit über 60 Jahren um die Welt. Ein Ohrwurm in unzähligen Sprachen, der auf Betriebsfeiern und Geburtstagsparties rauf- und runtergespielt wird. Ein Kassenschlager ist der Ententanz auch. Seine Melodie aus dem Jahr 1957 wurde in 42 Ländern rund 40 Millionen Mal verkauft.

Werner Thomas lebt heute von seinen Tantiemen im Tessin. Und das gut, wie es heisst. Aber: Er ist und bleibt Thurgauer! Es ist an der Zeit, über die Kantonshymne, das «Thurgauerlied», nachzudenken. Denn das Land, das der Thurstrom sich windend durchfliesst, verdient eine Auffrischung. Und Werner Thomas eine späte Würdigung.

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