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Die Wittenbacher Primarschulratspräsidentin Ruth Keller tritt zurück

Die Präsidentin der Wittenbacher Primarschulgemeinde legt ihr Amt auf Ende Jahr nieder. Nach 20 Jahren will sie andere Aufgaben angehen.
Adrian Lemmenmeier
Ruth Keller ist seit 20 Jahren im Wittenbacher Primarschulrat. (Bild: Michel Canonica)

Ruth Keller ist seit 20 Jahren im Wittenbacher Primarschulrat. (Bild: Michel Canonica)

20 Jahre war Ruth Keller im Wittenbacher Schulrat, nun tritt sie auf Ende Jahr zurück. «Für mich war es immer klar, dass ich dieses Amt befristet ausübe», sagt die 52-Jährige. Drei volle Amtsdauern als Präsidentin seien genug. «Es ist Zeit, jemand anderem Platz zu machen.»

Ein gutes Jahr vor dem Rücktritt zieht Keller eine positive Bilanz. «Die Arbeit mit Menschen bereitet mir Freude.» Sie schätze den Gestaltungsspielraum als Schulratspräsidentin. Kurz:

«Ich habe dieses Amt immer geliebt.»

Keller setzte sich für Integration und Frühförderung ein

Unter der Leitung von Ruth Keller habe die Primarschule Wittenbach auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert, schreibt der Primarschulrat in einer Mitteilung. Dazu gehören Projekte, bei denen Eltern aus anderen Kulturen in die schulische Erziehung ihrer Kinder eingebunden wurden. Ebenso Projekte zur Förderung der Chancengleichheit für alle Kinder. Keller habe beim Einrichten von Lernateliers in allen drei Wittenbacher Schulhäusern aktiv mitgeholfen, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese Ateliers dienten zur Förderung begabter Kinder.

In Kellers Amtszeit fielen ausserdem die Umsetzung der Blockzeiten, des Frühenglischs, des Kindergartenobligatoriums, des Mittagstisches sowie des Lehrplans 21 und des neuen Informatikkonzepts.

Ebenso wurden unter Kellers Führung drei grosse Bauprojekte von den Bürgern bewilligt: Die Sanierung der Turnhalle Kronbühl, die Erweiterung des Kindergartens Kronbühl und die Schulanlage Sonnenrain, die sich derzeit im Bau befindet.

Die Primarschule Wittenbach beschäftigt 130 Mitarbeitende. In drei Schulhäusern und zehn Kindergärten werden gut 800 Kinder unterrichtet.

Andere Ziele verfolgen

Im Vorfeld der Gemeindepräsidentenwahlen wurde Keller als mögliche Nachfolgerin Fredi Widmers gehandelt. Die 52-Jährige verzichtete aber auf eine Kandidatur. In Zukunft wolle Sie Neues in Angriff nehmen, sagt Keller. «Ich werde sicher meine Tätigkeit als Coach ausbauen.» Ebenso könne sie sich vorstellen, sich in anderen Bereichen zu engagieren. «Konkrete Ideen habe ich aber noch keine.»

Gemäss Mitteilung befasst sich der Schulrat mit einer Neubesetzung des Präsidiums. Voraussichtlich kommt es im Herbst zu einer Ersatzwahl.

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