Liberty Brass Band und Appenzeller Engel-Chörli spannen musikalisch zusammen

Die Liberty Brass Band hat am Samstag zum Adventskonzert in Gossau eingeladen. Musikalische Unterstützung erhielten sie vom Appenzeller Engel-Chörli.

Manuela Bruhin
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Die Liberty Brass Band Ostschweiz gab am Samstag eines ihrer drei traditionellen Adventskonzerte in Gossau. (Bild: Manuela Bruhin)

Die Liberty Brass Band Ostschweiz gab am Samstag eines ihrer drei traditionellen Adventskonzerte in Gossau. (Bild: Manuela Bruhin)

Es war eine spannende Kombination, die den Zuhörern in der Andreaskirche präsentiert wurde: Einfühlsame Brass Band Musik, gepaart mit Jodel und volkstümlichen Elementen. Bis zur letzten Reihe war die Kirche besetzt. Die Liberty Brass Band lud zum Adventskonzert, als Gastformation stand das Engel-Chörli auf der Bühne. Bereits vor acht Jahren wurden zwei gemeinsame Adventskonzerte organisiert.

Mit stimmungsvollen und mitreissenden, aber auch mit leisen und zurückhaltenden Klängen nahmen die beiden Formationen das Publikum auf eine musikalische Reise mit. Und sorgten so für sinnliche Momente in der oft hektischen Vorweihnachtszeit. Dies sei das Ziel, sagt Präsidentin Vreni Breitenmoser.

«Wir wollen den Zuhörern ansprechende und gefühlsvolle Musik fürs Herz mitgeben, die für viele Hühnerhaut-Momente sorgt.»

Die Adventskonzerte sind die letzten für Vreni Breitenmoser in diesem Amt. Nach über 15 Jahren und 180 Auftritten tritt sie als Präsidentin der Liberty Brass Band zurück. «Die Hauptband wie auch die Nachwuchsformation Liberty Junior sind mir ans Herz gewachsen und haben die musikalischen Seiten meines Lebens geprägt», sagt sie. Als Highlights nennt sie die Siege an den Kantonalmusikfesten, Swiss Open Auftritte oder den Aufstieg in die Höchstklasse 2015.

Trotz der Erfolge gab es auch aufreibende Momente. «Gerne hätte ich für unsere beiden Liberty Bands, für die Jugendförderung und weitere Kulturinteressierte mit dem <Haus der Musik Ostschweiz> eigene angemessene Proberäume realisiert.» Doch sei das Projektteam seitens der Behörden stets vertröstet worden. «Ich wünsche mir, dass bei der folgenden Generation nicht nur der Erfolgsgedanke im Vordergrund steht, sondern das Vereinsschiff mit Herzblut und Leidenschaft verantwortungsvoll in die Zukunft gesteuert wird.»