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Rot-braune Spuren im Savannenhaus im Gossauer Walter-Zoo: Dabei handelt es sich aber nicht im Rost

Das Savannenhaus im Walter-Zoo ist noch keine zwei Jahre alt. Und doch
gibt es bereits erste Probleme. Aber es ist halb so schlimm, wie es aussieht.
David Grob
Die Schmutzspuren am Dachfenster im Savannenhaus. (Bild: David Grob (25. April 2019))

Die Schmutzspuren am Dachfenster im Savannenhaus. (Bild: David Grob (25. April 2019))

Rot-Braun auf Sandgelb. Am Rand zweier Dachfenster im Savannenhaus des Walter-Zoos ziehen sich schmutzige Spuren nach unten. Es sind allerdings keine Rostspuren, wie auf den ersten Blick zu vermuten wäre. Auch ist das Fenster genügend abgedichtet, sodass kein Wasser ins Savannenhaus eindringt.

Zoodirektorin Karin Federer erklärt: «Schmutz und Staub sammeln sich unterhalb des Fensters an.» Der Grund: Es gibt Probleme mit der Wärmebrücke beim Fenster. Dadurch bildet sich vor allem in den Wintermonaten vermehrt Kondenswasser. Die hohe Luftfeuchtigkeit kondensiert am und unter dem Dachfenster. Wird nun im Erdmännchengehege unter den Fenstern Staub aufgewirbelt, so bleibt dieser an den feuchten Stellen am Dachfenster kleben und bleibt als rot-braune Spuren zurück.

Die Wärmebrücke soll in den nächsten Wochen ersetzt werden – «Sobald das Wetter konstanter und wärmer ist», sagt Karin Federer. Bereits im letzten Herbst habe man das Problem angehen wollen, aufgrund der Kälte aber vorerst darauf verzichtet. Die Reparaturarbeiten stellen gemäss der Zoodirektorin keinen grösseren Aufwand dar und sollten innerhalb einiger Tage erledigt sein.

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