Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

St.Gallen Quartierverein unzufrieden: Rosenberg fordert mehr Busse

Am westlichen Rosenberg in St.Gallen sollen wieder Busse fahren. Das will der Quartierverein. Er reicht demnächst eine Petition ein.
David Gadze
Die Forderungen an der Hauptversammlung des Quartiervereins waren bezüglich Busanbindung klar: Aus dem Quartier müsse jetzt «massiver Druck» kommen. (Bild: Benjamin Manser - 6. Dezember 2018)

Die Forderungen an der Hauptversammlung des Quartiervereins waren bezüglich Busanbindung klar: Aus dem Quartier müsse jetzt «massiver Druck» kommen. (Bild: Benjamin Manser - 6. Dezember 2018)

Der Quartierverein Rosenberg blickt mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Jahr zurück. Zum einen habe man diverse schöne Anlässe und Ausflüge durchgeführt, sagte Präsident Martin Schregenberger an der Hauptversammlung vom Montagabend. Zum anderen resultierte im Geschäftsjahr 2018 ein Defizit von rund 920 Franken. «Wir festen zu viel und nehmen zu wenig Geld ein», sagte Schregenberger. So ging die Zahl der Mitglieder zurück: Fünf Eintritten standen 38 Austritte gegenüber, die meisten dieser Personen seien weggezogen oder verstorben.

Noch mehr als das vergangene Jahr beschäftigt den Quartierverein aber ein Problem, das seit dem Jahreswechsel akut ist. Ein grosser Dorn im Auge ist den Anwohnerinnen und Anwohner die Erschliessung des westlichen Rosenbergs mit dem öffentlichen Verkehr. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember und der Einführung des neuen Buskonzepts fährt an der Rosenbergschlaufe der VBSG-Linie 10 mit den Haltestellen Telltreppe, Nussbaumstrasse und Röteli am Samstagabend ab 19 Uhr nur noch ein Bus pro Stunde, sonntags gar keiner mehr.

Kritik an Kommunikation der Stadt

Der Tenor bei den Anwesenden war deutlich: Das Quartier sei von Samstagabend bis Montagmorgen ÖV-technisch von der Stadt abgeschnitten. An die Haltestelle Dietlistrasse (Linie 9) auszuweichen sei gerade für ältere Personen oder solche mit Gepäck keine Alternative. «Es ist katastrophal», sagte eine Anwohnerin. Sie habe deshalb eine Petition gestartet und bereits über 500 Unterschriften gesammelt.

Die Frage sei nun, was mit diesen passieren solle. Denn – so ein mehrfach geäusserter Vorwurf – die Kommunikation der Stadt in Bezug auf die Unzufriedenheit der Anwohner mit dem Busangebot sei mangelhaft. Auf Schreiben erhalte man immer wieder die gleichen Antworten, ausserdem nehme sich die Stadt aus der Verantwortung und schiebe die Schuld dem Kanton zu, der das Angebot bestellt. Die Petition müsse deshalb öffentlichkeitswirksam dem Stadtrat übergeben werden.

Die Forderungen waren klar: Aus dem Quartier müsse jetzt «massiver Druck» kommen. Es müsse ein Treffen mit den Verantwortlichen von Stadt und Kanton geben, sonst versande die Forderung nach einer Verbesserung des Busangebots in der Verwaltung. Martin Schregenberger platzierte bei Quartierentwickler Peter Bischof den Wunsch nach einem solchen Treffen.

Dass es so weit gekommen sei, sei auch der Tatsache geschuldet, dass praktisch keine Stadtparlamentarier am westlichen Rosenberg wohnten, sagte Schregenberger. Deshalb sei aus dem Parlament praktisch kein Widerstand gegen das neue Buskonzept gekommen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.