Rorschacherberg ist kein Unfall-Hotspot

Auf der Churerstrasse zwischen Rorschach und Staad hat sich am Montag ein heftiger Unfall ereignet. Es ist nicht das erste Mal.

Rudolf Hirtl
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Der Frontalzusammenstoss ereignete sich am Montagmittag. (Bild: Kapo SG)

Der Frontalzusammenstoss ereignete sich am Montagmittag. (Bild: Kapo SG)

Am Montag ist es auf der Churerstrasse auf Höhe Neuseeland zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen. Ein 59-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt. Im Juni 2013 wurde an der gleichen Stelle bei einem Frontalzusammenstoss zwischen einem Sattelschlepper und einem Lieferwagen ein 24-jähriger Mann getötet.

Von einer aussergewöhnlichen Häufigkeit von Unfällen im Bereich Neuseeland in Rorschacherberg kann man laut Kapo-Mediensprecher Gian Andrea Rezzoli dennoch nicht sprechen. Er räumt aber ein, dass Unfälle auf dieser Stecke in der Regel besonders schwer ausfallen. Dies, obwohl das Tempo dort vor einigen Jahren auf 70 Stundenkilometer beschränkt wurde. Die Unfallursache konnte 2013 nicht ermittelt werden. Auch beim Unfall vom Montag steht sie noch nicht zweifelsfrei fest. Erfahrungsgemäss sind aber oft zu hohe Geschwindigkeit und Ablenkung Ursachen. Insbesondere das Handy ist laut Rezzoli ein riesiges Problem. «Wer beim Autofahren am Handy hantiert, der bringt nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Solche Leute sollten besser zu Hause bleiben», so der Mediensprecher.

Nicht übermässig viele Verkehrsunfälle

Dass Rorschacherberg häufig in den Unfallprotokollen der Kantonspolizei auftaucht, hängt auch mit der durch die Gemeinde führende Autobahn zusammen. Dort «chlepft» es regelmässig. In einer Anzahl, die im Vergleich mit anderen Regionen, aber nicht aussergewöhnlich hoch ist.