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Rorschacher DJ produziert WM-Song mit Reggaestar

Alessio Prasciolu, alias Alessio Pras, hat anlässlich der Fussball-WM 2018 den Song «One love» veröffentlicht. Dabei hatte er einen prominenten Helfer.
Interview: Rebecca Frei
Alessio Prasciolu, alias Alessio Pras, rief die One-Love-Challenge ins Leben. (Bild: PD)

Alessio Prasciolu, alias Alessio Pras, rief die One-Love-Challenge ins Leben. (Bild: PD)

Der Rorschacher Alessio Pras hat mit «One Love» zum zweiten Mal einen Song für die Fussballweltmeisterschaft produziert. Der 31-jährige Produzent und DJ, der schon im Elephant Club in St. Gallen und im Kaufleuten in Zürich aufgelegt hat, holte sich für diesen Song den international bekannten Sänger Gary Nesta Pine an Bord.

Alessio Pras, wie sind Sie auf die Idee für Ihren WM-Song «One Love» gekommen?

Einer der WM-Songs 2006 und gleichzeitig einer meiner Lieblingssongs, ist «Love Generation» von Bob Sinclar. Deshalb wollte ich dieses Jahr gerne an sein Lied anknüpfen, das von Liebe und Frieden handelt. In meinem Lied geht es um den Zusammenhalt, den alle Fans bei der Fussballweltmeisterschaft haben sollen. Dabei soll egal sein, von welcher Hautfarbe sie sind und welcher Religion sie angehören.

Wie kam es, dass der jamaikanische Sänger Gary Nesta Pine in Ihrem Song mitwirkt?

Er hat unter anderem auch in Bob Sinclars Song «Love Generation» den Gesangspart übernommen. Seine Stimme gefällt mir und ich dachte, sie würde super zu meinem Lied passen. Deswegen habe ich ihn kurzerhand bei Facebook angeschrieben und ihm die erste Instrumentalversion des Songs geschickt. Wider Erwarten hat er mir geantwortet. Er meinte, dass er mein Lied mag und gerne dazu singen würde. So blieben wir in ständigem Kontakt, bis der Song fertig war.

Wie ist das Musikvideo zum Song entstanden?

Ich habe auf Facebook die One-Love-Challenge ins Leben gerufen und damit dazu aufgefordert, mir kurze Videoclips zu schicken, auf denen jemand Fussball spielt oder den Schriftzug One love in die Kamera hält. Die Challenge kam sehr gut an, viele lobten das Projekt und wollten Teil davon sein. Ich bekam Videoclips aus aller Welt, aus denen ich das Musikvideo zusammenschneiden liess.

Wo entsteht Ihre Musik?

Ich produziere meine Songs selbst, ohne Hilfe. Ich arbeite auch nicht von zu Hause aus an meiner Musik, sondern in einem selbst eingerichteten Aufnahmestudio.

Wo haben Sie diesen Song veröffentlicht?

Beim Label Muve Recordings, das zur Musikvertrieb AG gehört. Diese arbeitet auch mit anderen Schweizer Künstlern wie Müslüm, Florian Ast, Luca Hänni und Crimer zusammen.

Wie soll Ihre Musikkarriere weitergehen?

Ich hoffe auf einige weitere Hits wie «Count your blessings», mein WM-Song für 2014, der es auf das Album «Hopp Schwiiz 2014» von Universal Music geschafft hat. Ausserdem möchte ich weiterhin mit bekannteren Künstlern zusammenarbeiten und mit ihnen Lieder veröffentlichen.

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