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Rorschacher DJ an der Streetparade: «Das ist etwas ganz Besonderes»

Fast jedes Wochenende legt Marcel Mettler alias DJ Deecello in Clubs auf. In zwei Wochen darf er zum vierten Mal auf einem der begehrten Lovemobile an der Streetparade Musik machen.
Jolanda Riedener
Marcel Mettler freut sich auf seinen Auftritt an der Streetparade. Davor verbringt er aber noch Ferien auf Mallorca. (Bild: Jolanda Riedener)

Marcel Mettler freut sich auf seinen Auftritt an der Streetparade. Davor verbringt er aber noch Ferien auf Mallorca. (Bild: Jolanda Riedener)

«Ich bin schon ziemlich rumgekommen», sagt Marcel Mettler, der sich als DJ Deecello der elektronischen Musik verschrieben hat. Am 11. August wird er auf dem One Nation Lovemobil an der Streetparade für Stimmung sorgen. Während eines Jahres hat er 70 bis 80 Auftritte, vor allem in der Ostschweiz, der ganzen Schweiz und in Österreich. Seit sechs Jahren ist der Rorschacher als DJ tätig. Die Streetparade sei für ihn aber etwas ganz Besonderes. «Es kommen mega viele Leute. Die Streetparade ist ein Anlass für alle, die gerne Party machen», sagt er. Die Besucher seien sehr durchmischt und immer gut drauf. Oft seien sie aufmerksamer, was die Musik angehe.

«Ich freue mich, schon zum vierten Mal dabei zu sein.» Er wisse schon, welche Stile er an diesem grossen Tag zum Besten geben wird, vieles passiere aber spontan. Ein DJ müsse immer aufs Publikum eingehen. Auf dem One Nation Lovemobil wird er sich mit fünf anderen DJs abwechseln. Als Hauptacts gelten Mr. Da-Nos und Leeroy, zwei bekannte Namen in der Schweizer Houseszene.

Keine Zeit zum Feiern nach der Streetparade

Deecello bezeichnet seinen Musikstil als Open Format. Sein Repertoire umfassen verschiedene Genres, neben House, sind das auch Hip-Hop, Trap oder Reggaeton. Angefangen habe er vor vielen Jahren aber mit Housemusik. Nach der Streetparade noch durch die Clubs ziehen kann Marcel Mettler dieses Jahr aber nicht. Denn, es wartet bereits nächster Gig: Am Samstagabend macht der DJ am Seenachtsfest in Kreuzlingen Stimmung. Schon am Freitagabend vor der Streetparade ist er am Seenachtsfest eingespannt. Es wird wohl ein anstrengendes Wochenende mit wenig Schlaf. Den DJ scheint das nicht zu kümmern. «Dann bin ich voll im Element.» Mehrere Stunden am Stück aufzulegen, daran sei er sich gewöhnt. Langweilig werde es ihm nie. «Für mich ist Auflegen wie Ausgang», sagt er. Oft sei sein Freundeskreis da. Und es mache ihm grossen Spass. Von seinen Auftritten leben kann er dennoch nicht und arbeitet Vollzeit als Landschaftsgärtner.

Bei einem Manager unter Vertrag zu sein, der sich um alles kümmert, sieht Marcel Mettler als grossen Vorteil. Das Management von Xworkx Artist- und Eventmanagement ist dafür zuständig, Deecello zu vermarkten, und ihm zu Bookings zu verhelfen. «Mit Silvio Baumgartner habe ich den richtigen Manager in der Szene gefunden.» So sei er unter anderem zu den Auftritten an der Streetparade gekommen. «Der DJ-Markt ist übersättigt», sagt Mettler. Das mache es schwierig, Auftritte zu bekommen. Vor allem ausserhalb der Schweiz.

Vor Tanja La Croix ans DJ-Pult

Neben der Streetparade stehen demnächst Auftritte in der Region an. Zum Beispiel am St. Gallerfest, wo er das Publikum vor Djane Tanja La Croix einheizen will sowie am Städtlifest in Altstätten wird Deecello nicht fehlen. Vor bekannten Künstlern aufzutreten, sei immer eine tolle Sache. Man kenne sich mittlerweile auch.

Im «BBC» in Gossau ist Deecello Resident-DJ, was heisst, er legt mindestens einmal pro Monat auf. Mit sogenannten Mashups, versucht sich der Rorschacher DJ von anderen abzuheben: Er mixt verschiedene Songs in einer Art Collage zusammen und schafft etwas Neues. So fliessen auch bekannte Hits aus den 90ern oder der aktuelle Chartsstürmer «079» von Lo und Leduc in sein Lineup ein.

Der See als Rückzugsort

Einmal die eigene Musik zu verkaufen, das ist ein Traum von Marcel Mettler. Sein grosses Ziel ist es deshalb auch, eigene Songs herauszubringen. Dafür warte aber noch sehr viel Arbeit auf ihn. Qualitativ hochwertigen Tracks zu produzieren sei kostspielig und auch zeitlich aufwendig.

In der Region Rorschach tritt Mettler praktisch nie auf. «Es gibt hier einfach keinen Club.» Aber am Rorschacher Stadtfest habe er immerhin schon aufgelegt. Der Bodensee ist für ihn aber Rückzugsort, wo er Ruhe findet und auch einmal einen Sonnenuntergang am Ufer verbringt. Viel Zeit für ein Hobby bleibt Marcel Mettler nicht, und wenn er etwas Zeit hat, beschäftigt sich der Künstler vermehrt damit, Filme zu produzieren.

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