Die Melodia tanzt fürs SRF

GOLDACH. Morgen ab 20.10 Uhr hat die Melodia Goldach auf SRF 1 ihren grossen Auftritt. Mit Schwinger Nöldi Forrer will sie in die zweite Runde beim «Kampf der Orchester». Dafür braucht sie die Stimmen der Zuschauer.

Corina Tobler
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In Siegerpose: Die Melodia zeigt bei der Probe für den «Kampf der Orchester» vollen Einsatz – und trägt Promi Nöldi Forrer (Mitte) auf Händen. (Bild: Corina Tobler)

In Siegerpose: Die Melodia zeigt bei der Probe für den «Kampf der Orchester» vollen Einsatz – und trägt Promi Nöldi Forrer (Mitte) auf Händen. (Bild: Corina Tobler)

Daniel Zeiter kritisiert knallhart. «Ihr müsst das Knie bewegen, nicht den Fuss oder das Gesäss. Und beim Sprung wart ihr alle zu spät. Das sieht man im Fernsehen», ruft er. Was sich von der Kritik her anhört wie ein Tanztraining, ist die Hauptprobe der Melodia Goldach vor ihrem bisher grössten Auftritt. Die Clubs, die normalerweise die Wartegghalle belegen, haben sie extra freigemacht, damit die Melodia mit Malstäben die Ausmasse der Kreuzlinger Bodenseearena nachstellen kann.

Mit Sängern und Nöldi Forrer

Dort geht morgen ab 20.10 Uhr die erste Runde der neuen SRF-Sendung «Kampf der Orchester» über die Bühne. Die Melodia tritt gegen sieben Vereine an. Live und gewohnt einsatzfreudig. Und eben tanzend. Normalerweise übernimmt diesen Job das eingespielte Gesangsduo Manuela Gerosa und Thomas Straumann. Dieses ist Teil der Show, doch dazu kommt die für die Melodia ungewohnte Choreographie und prominente Unterstützung von Schwingerkönig Nöldi Forrer. All dies soll die Zuschauer dazu bewegen, sich aktiv fürs Weiterkommen der Melodia einzusetzen.

Per Handy-Abstimmung weiter

Erstmals kommt beim SRF eine Handy-App zum Einsatz. Im App Store (für iPhones) und im Google Play Store (andere Hersteller) ist die App namens «Kampf der Orchester» gratis zum Download verfügbar. Wer per App abstimmen will, muss sich vor dem Auftritt fürs jeweilige Orchester einchecken. Je mehr Prozent der eingecheckten Nutzer den Auftritt mit Daumen hoch bewerten, desto besser. Das Orchester mit der höchsten Prozentzahl kommt direkt weiter. Die übrigen sieben müssen sich dem Telefon-Voting stellen. Eine Formation scheidet aus.

Die Melodia probt bis spätabends, um sicher zu gehen, dass sie die zweite Runde erreicht. Stückwahl und Choreo dafür stehen schliesslich schon.