Rorschach sucht einen neuen Bau- und Stadtentwickler: Markus Fäh zieht es zum Kanton Appenzell Ausserrhoden

Der Leiter Bau- und Stadtentwicklung hat sein Arbeitsverhältnis auf Ende Jahr gekündigt. Er war seit 2014 in Rorschach tätig.

Jolanda Riedener
Drucken
Teilen
Markus Fäh verlässt die Stadtverwaltung Rorschach auf Ende Jahr.

Markus Fäh verlässt die Stadtverwaltung Rorschach auf Ende Jahr.

Bild: Res Lerch (Rorschach, 10. Juli 2018)

Markus Fäh habe sein Arbeitsverhältnis mit der Stadt Rorschach per Ende 2020 gekündigt, schreibt die Stadtkanzlei in einer Mitteilung. Er wird beim Kanton Appenzell Ausserrhoden eine neue berufliche Herausforderung antreten.

Er arbeitete seit September 2014 bei der Stadt Rorschach. Fäh ist in Goldach aufgewachsen. Zu seinem beruflichen Wechsel sagt er: «Es gibt keine personellen oder politischen Gründe dafür. Der Stellenwechsel ist eine logische Weiterentwicklung meines beruflichen Werdegangs und stellt in diesem Kontext eine neue Herausforderung dar.»

Leiter Amt für Raum und Wald sowie Kantonsplaner

Markus Fäh ist vom Ausserrhoder Regierungsrat zum neuen Leiter des Amtes für Raum und Wald gewählt worden. Er übernimmt seine neue Aufgabe am 1. Juli 2021 als Nachfolger von Heinz Nigg, der in Pension geht. Mit der Amtsleitung übernimmt Fäh gleichzeitig die Funktion als Kantonsplaner. In dieser Funktion ersetzt er ab 1. Januar 2021 den langjährigen Kantonsplaner Gallus Hess, der Ende Juni 2020 in die Privatwirtschaft gewechselt hat, schreibt die Kantonskanzlei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung.

Markus Fäh hat einen Master in Business Administration and Engeneering der FHS St.Gallen und einen Bachelor of Science in Raumplanung FHO der HSR Rapperswil. Er arbeitete nach einer Lehre als Vermessungszeichner im Wechsel mit einzelnen Aus- und Weiterbildungsblöcken bei verschiedenen Ingenieurbüros als Sachbearbeiter und Projektleiter in den Bereichen Geoinformation und Verkehrsplanung.

Der Stadtrat Rorschach bedauere seine Kündigung, wünsche ihm aber an seiner neuen Wirkungsstätte alles Gute, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Arbeitsstelle wird in den nächsten Tagen zur Neubesetzung öffentlich ausgeschrieben.

Mehr zum Thema