Rorschach: Ein erster Schritt hin zum «Jakobspark»

Die Stadt Rorschach hat den Sondernutzungsplan Jakobspark erlassen.
Er soll den Weg ebnen für eine Wohnüberbauung im Herzen der Stadt.

Martin Rechsteiner
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So könnte es am Jakobsbrunnen in Rorschach dereinst aussehen. (Bild: PD)

So könnte es am Jakobsbrunnen in Rorschach dereinst aussehen. (Bild: PD)

Der Rorschacher Stadtrat hat anlässlich seiner vergangenen Sitzung den Sondernutzungsplan Jakobspark genehmigt, ebenso das Projekt betreffend Ausbau und Verlegung des Adlerbachs. Ab morgen Dienstag liegen die Pläne öffentlich auf. Dies hat die Stadt am Freitag mitgeteilt.
Der Sondernutzungsplan soll ein Überbauungsprojekt ermöglichen. Dieses arbeitet die Stadt derzeit gemeinsam mit der kantonalen Denkmalpflege und den beiden Immobilienfirmen Forol aus Herisau und Arex aus Nieder­uzwil aus.

Wohnungen  mit «Seebezug»

Anstelle der alten Häuser an der Hauptstrasse 84 und 88 soll ein neues Gebäude mit 35 Wohnungen entstehen. «22 davon mit Seebezug», betont Markus Fäh, Leiter Bereich Bau und Entwicklung der Stadt. Im Erdgeschoss, der Hauptstrasse zugewandt, sind Gewerberäume geplant. Das Gebäude, gestaltet vom Architektenbüro Delugan Meissl in Wien, soll etwa 20 Millionen Franken kosten. Mit einem Baubeginn rechnet Fäh frühestens im Herbst 2020.

Bach muss umgeleitet werden

Für das Projekt muss der Adlerbach, der im Moment noch unterirdisch unter den bestehenden Häusern verläuft, freigelegt und umgeleitet werden. Er wird in den Westen der Parzelle verlegt. Dieses Vorhaben liegt gemeinsam mit dem Sondernutzungsplan Jakobspark auf.
«Der Sondernutzungsplan samt Richtprojekt entspricht den Überlegungen des Stadtentwicklungskonzepts», erklärt die Stadt in ihrer Mitteilung. So werde Wohnraum zu Lasten alter Bausubstanz geschaffen und der Siedlungsraum verdichtet