Kommentar

Rorschach braucht einen Neubau 

Die Garderobe auf dem Sportplatz Pestalozzi ist zu klein und muss saniert werden. Doch statt einem Ausbau plant die Stadt zusammen mit dem Fussballclub eine neue Anlage mit Gemeinschaftspraxis von Kinderärzten. Eine gute Idee.  

Ines Biedenkapp
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Ines Biedenkapp (Bild: Andrea Stalder)

Ines Biedenkapp (Bild: Andrea Stalder)

Das Gebäude auf dem Sportplatz Pestalozzi ist sanierungsbedürftig. Doch was ist sinnvoller: ein Neubau oder eine Sanierung?

Das Projekt sieht neben einer Garderobenanlage für den Fussballclub auch eine Gemeinschaftspraxis für Kinderärzte vor. Im Hinblick auf den grösser werdenden Ärztemangel könnte dies eine Chance für Rorschachs Zukunft darstellen. Denn die Gemeinschaftspraxis erlaubt es, in Teilzeit zu arbeiten. Das kommt vor allem jungen Ärztinnen entgegen. Die Suche nach Nachfolgerinnen einer Praxis wird damit vereinfacht.

Doch das Projekt bietet noch weitere Vorteile. Denn die Praxis würde in unmittelbarer Nähe der Schule, dem neuen Radiologie-Zentrum und der Fachstelle «Jugend, Familie, Schule» zu liegen kommen. Damit könnten Synergien genutzt werden, um die ärztliche Versorgung und Betreuung der Kinder zu optimieren. Ein Neubau drängt sich daher auf. Denn was sind 2,3 Millionen Franken, wenn man damit eine moderne Arztpraxis erhält, die für mindestens zehn Jahre erhalten bleibt?

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