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Robert Raths macht’s nun doch: Der Thaler Gemeindepräsident will Stadtpräsident in Rorschach werden.

Der Thaler FDP-Gemeindepräsident Robert Raths ist erster Kandidat für die Wahl des Stadtpräsidiums in Rorschach. Er weicht überraschend von seinem ursprünglichen Nein ab. Die Überzeugungsarbeit von Parteikollegen und Reaktionen von Menschen aus der Stadt haben ihn für eine Kandidatur motiviert.
Rudolf Hirtl
Im Rahmen der September-Session des Kantonsrates St.Gallen hat Robert Raths seine Kandidatur bekannt gegeben. (Bild: Regina Kühne)

Im Rahmen der September-Session des Kantonsrates St.Gallen hat Robert Raths seine Kandidatur bekannt gegeben. (Bild: Regina Kühne)

Rorschachs Stadtpräsident Thomas Müller hat im August seinen Rücktritt auf Ende 2019 verkündet. Ein hoch gehandelter Nachfolgekandidat ist der Thaler FDP-Gemeindepräsident und Kantonsrat Robert Raths. Doch auf Nachfrage des «Tagblatts» (Ausgabe vom 28. August), sagte dieser noch: «Zu Amtsbeginn 2020 wäre ich 59 Jahre alt. Um etwas bewirken zu können, braucht man acht Jahre. So spannend das Präsidialamt in Rorschach auch wäre, für mich ist es aufgrund meines Alters kein Thema.»

Eine Aussage, die dem Rorschacher FDP-Kantonsrat Andreas Hartmann erstaunte, wie er einräumt. «Wenn man sieht, mit welchem Elan er in der Region politisiert, wie er sich engagiert, dann ist klar, dass Röbi Rahts genau die Persönlichkeit ist, die wir für das Stadtpräsidium von Rorschach suchen.»

Viel Zuspruch von Menschen aus der Hafenstadt

«Deshalb habe ich ihm gesagt, dass er mit 57 Jahren keinesfalls zu alt ist und noch mindestens zwei Amtsperioden machen kann. Würde er gewählt, so bin ich überzeugt davon, dass er seine Arbeit hervorragend machen würde», so der Allgemeinmediziner, der seit Mai 2016 auch kantonaler Gewerbepräsident ist.

Die Ersatzwahl für das Stadtpräsidium in Rorschach findet am 19. Mai 2019 statt

Es habe tatsächlich viele Reaktionen gegeben, räumt Raths mit einem Schmunzeln ein. «Eine heftige kam von Andreas Hartmann, der sagte, dass es Blödsinn sei, wenn ich nur wegen meines Alters nicht antrete.» Seine Partnerin wohne in Rorschach und daher sei er viel in der Stadt unterwegs und kaufe auch dort bei den Detaillisten ein. Nach dem Bericht im «Tagblatt» sei er oft angesprochen worden. «Röbi, wir haben mit dir gerechnet, auf dich gehofft, nun sagst du einfach nein», habe es oft geheissen. «Spätesten nach einer Sitzung mit dem Arbeitgeberverband und den Gemeindepräsidenten aus der Region wurde mir dann definitiv klar, dass es mir nicht gleich ist und gleich sein kann, was mit der Region Rorschach passiert. Ich möchte meinen Beitrag für eine gute Entwicklung leisten», sagt Raths und bekräftigt, dass die spürbare, breite Unterstützung sehr motivierend sei.

Andreas Hartmann, Präsident des St. Galler Gewerbeverbandes, Arzt und FDP-Kantonsrat aus Rorschach, hat Robert Raths von einer Kandidatur überzeugt. (Bild: Benjamin Manser

Andreas Hartmann, Präsident des St. Galler Gewerbeverbandes, Arzt und FDP-Kantonsrat aus Rorschach, hat Robert Raths von einer Kandidatur überzeugt. (Bild: Benjamin Manser

Gemeindepräsidium in Thal wird er nicht vorzeitig abgeben

Das Gespräch mit Raths und Hartmann findet im «Ratsstübli» des Regierungsgebäudes in St. Gallen statt. Am Tisch sitzt auch Raphael Frei. Der Kantonalpräsident der FDP zeigt sich über den Sinneswandel seines Kantonsratskollegen ebenfalls erfreut. «Es gibt wenige Politiker, die sich mit so viel Herzblut für ihre und auch unsere Region engagieren, wie Röbi Raths.»

«Es ist mir nicht gleich, was mit der Stadt und der Region Rorschach passiert. Ich möchte mich der Herausforderung stellen und einen Beitrag leisten.» (Robert Raths)

Apropos Gemeinde; gibt Raths sein Amt in Thal ab, um für Rorschach zu kandidieren? «Nein, die Ersatzwahl des Rorschacher Stadtpräsidenten findet ja ein Jahr vor den regulären kommunalen Wahlen statt. Sollte ich in Rorschach nicht gewählt werden, stelle ich mich in Thal zur Wiederwahl.»

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