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Riesenglück für Gleitschirmpiloten in Schänis: Nach Zusammenprall in der Luft landet einer sicher auf der Alp, der andere unverletzt in einer Tanne

Am Freitagabend hat ein Gleitschirm, der in einem Wald hing, eine Suchaktion ausgelöst. Nach über zwei Stunden konnte die St.Galler Kantonspolizei Entwarnung geben: Zwei Gleitschirmpiloten waren in der Luft zusammengestossen, konnten sich aber beide selbst retten und blieben unverletzt.
In Schänis sind zwei Gleitschirmpiloten in der Luft zusammengestossen. Mit viel Glück im Unglück blieben beide unverletzt. (Symbolbild: Benjamin Manser)

In Schänis sind zwei Gleitschirmpiloten in der Luft zusammengestossen. Mit viel Glück im Unglück blieben beide unverletzt. (Symbolbild: Benjamin Manser)

(kapo/ghi) Der Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen wurde am Freitagabend kurz vor 18:45 Uhr gemeldet, dass er in einem Wald im Bereich der Seilbahn Federiwald in der Gemeinde Schänis einen Gleitschirm an einem Baum hängen sehe. Nebst der Polizei wurde sofort auch die Rega alarmiert.

Diese startete einen Suchflug und konnte feststellen, dass lediglich ein Gleitschirm in den Bäumen hing. Personen waren keine sichtbar. Einige Zeit später meldete sich ein 24-jähriger Mann bei der Rega und gab an, dass er der abgestürzte Gleitschirmpilot sei. Er berichtete, dass er zusammen mit einem Kollegen vom Federispitz aus in Richtung Schänis flog.

Mit Notschirm in Tanne gelandet

In der Luft kollidierten die beiden miteinander. Sein Gleitschirm riss dabei. Dabei gelang es dem 24-Jährigen, den Notschirm zu ziehen. Er landete auf einer Tanne, konnte sich aus dem Gurt lösen und den Boden erreichen.

Weil der Akku seines Natels leer war, rannte er in Richtung Tal und informierte dort die Rega. Wo sein 22-jähriger Kollege war und ob dieser allenfalls abgestürzt sein könnte, blieb für ihn wie auch für die Rettungskräfte offen.

Zweiter Pilot landete auf einer Alp

Telefonanrufe an den vermissten Gleitschirmpiloten wurden nicht wurden entgegengenommen. Es wurden weitere Suchflüge durchgeführt. Schliesslich wurde der zweite und unverletzte Gleitschirmpilot durch einen Passanten kurz nach 21 Uhr zu den Einsatzkräften gefahren. Er gab an, auf einer Alp gelandet zu sein. Beim Zusammenstoss in der Luft verlor er sein Natel und stieg ebenfalls zu Fuss ins Tal ab. Dort wurde er von einem Passanten mitgenommen.

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