Suuser-Rendez-vous der Chöre Thal, Rheineck-Gaissau, Höchst und St. Margrethen

St. Margrethen Bereits zum 142. Mal trafen sich die Unterrheintaler Männerchöre am letzten Freitag im Oktober zum traditionellen Suuser-Rendez-vous.

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Dieses Jahr organisierte der Männerchor Harmonie aus St. Margrethen das Suuser-Rendez-vous. (Bild: pd)

Dieses Jahr organisierte der Männerchor Harmonie aus St. Margrethen das Suuser-Rendez-vous. (Bild: pd)

St. Margrethen Bereits zum 142. Mal trafen sich die Unterrheintaler Männerchöre am letzten Freitag im Oktober zum traditionellen Suuser-Rendez-vous.

Dieses Jahr war der Männerchor Harmonie aus St. Margrethen mit der Organisation an der Reihe. Nach dem Apéro wurden die Chöre aus Thal, Rheineck-Gaissau und Höchst im Rheinausaal von Tagespräsident Eugen Süess und dem Männerchor St. Margrethen mit dem Lied: «Singen macht Spass, Singen tut gut» herzlich begrüsst. Gemeindepräsident Reto Friedauer hiess die Sängerschar im Rheinausaal herzlich willkommen und wies in seiner «grenzüberschreitenden Rede» darauf hin, wie wichtig ein Zusammenschluss der beiden Autobahnen auf beiden Seiten des Rheins in jeder Hinsicht wäre.

Nun waren die Chöre mit ihren Liedervorträgen an der Reihe. Statt einer Auslosung der Reihenfolge, wurden die Geburtsjahre der Chöre herangezogen. Der älteste anwesende Männerchor, St. Margrethen, gegründet 1862, hatte bereits den Auftakt gemacht. So war nun Höchst, Gründungsjahr 1864, an der Reihe, gefolgt von der Singgemeinschaft Rheineck-Gaissau (Durchschnitt 1870,5) und Thal (1871). Zwischen den Liedervorträgen fand der statutarische Teil statt. Das Suuser-Rendez-vous im nächsten Jahr wurde anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums nach Gaissau vergeben. Das Menü, hervorragend zubereitet von Bruno Dietsche und seiner Crew, wurde immer wieder zwischen den Liedervorträgen serviert, was zu einem kurzweiligen Abend beitrug. Auch nach den Vorträgen wurden aus der Thaler und Rheinecker Ecke immer wieder Lieder angestimmt, bei denen sich alle Chöre beteiligten und durch die Spontaneität eine ganz besondere Stimmung aufkam. Zu guter Letzt begaben sich alle Sänger der vier Chöre gut genährt und mit vollem Bauch auf die Bühne und sangen gemeinsam unter der Leitung des Tagesdirigenten Hanspeter Bischof die beiden Schlusslieder «Bacchus» und «das Elternhaus». Vom anwesenden Publikum, insbesondere den Frauen der Sänger, wurden dann noch zwei, drei Zugaben verlangt, die selbstverständlich noch gesungen wurden. (FD)