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Wegen Überschwemmungen: Rheineck plant Pumpwerk

Die Kanalisation im Gebiet Ebenau ist bei starken Regenfällen immer wieder überlastet. Das führt zu Überschwemmungen. Jetzt will die Stadt handeln.
Martin Rechsteiner
Die Stadt Rheineck will mit einem Pumpwerk Überschwemmungen verhindern. (Bild: Seraina Hess)

Die Stadt Rheineck will mit einem Pumpwerk Überschwemmungen verhindern. (Bild: Seraina Hess)

Die Rheinecker Hauptkanalisation (türkis im Bild) im Bereich Ebenau ist bei Starkregen regelmässig überlastet. Denn sie mündet von der Rorschacher- und der Buhofstrasse in den Freibach. Da dieser bei viel Regen aber ebenfalls viel Wasser mit sich führt, staut dieses sich zurück auf die Strasse. So gibt es immer wieder Garagenüberschwemmungen bis in die Buhof-Liegenschaften, wie zuletzt am 1. August dieses Jahres.

Verschiedene Abklärungen haben zum Beispiel bei der Planung des Quartiers Stapfenwis gezeigt, dass der Kanal in der Ebenau mittelfristig erweitert werden muss. Dies hat die Stadt Rheineck in ihren Mitteilungen verlauten lassen. Eine zusätzliche Entlastung soll ein Hochwasserpumpwerk bringen, das besonders bei Rückstauungen vom Freibach zum Tragen kommt.

Bau von Pumpwerk und Garage geht in einem

Weil mittlerweile der Abbruch des ehemaligen SIAG- Gebäudes und der Neubau der Mehrfamilienhäuser inklusive Tiefgarage an die Hand genommen wird, will die Stadt gleichzeitig das neue Pumpwerk inklusive Rohre planen (rot im Bild). «Die Leitungserweiterung entlang der neuen Tiefgarage wird sinnvollerweise zusammen mit den Bauarbeiten der neuen Überbauung in Angriff genommen. Denn die Sohlenlage von Kanalisation und Tiefgarage liegt etwa auf der gleichen Tiefe unter Terrain», heisst es in der Mitteilung.

Der Stadtrat hat aus diesem Grund die Projektierungs- und Realisierungsarbeiten für das neue Pumpwerk Ebenau und die Umlegung/Erweiterung des Mischwasserkanals an das Ingenieurbüro Wälli AG vergeben. «Wir hoffen, dass das Pumpwerk und die Leitungen kommendes Jahr realisieren können, zeitgleich mit dem Bau der Tiefgarage», sagt Stadtratsschreiber Gabriel Macedo. Darüber entschieden wird an der kommenden Bürgerversammlung – die Kosten sind ins Investitionsbudget 2019 eingestellt. Geschätzt betragen die Kosten insgesamt rund 700000 Franken. (Sk/mre)

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