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«Respect Camp» auf dem Klosterplatz: Eine Zeltstadt für mehr Toleranz

Diese Woche findet auf dem Klosterplatz das «Respect Camp» statt. Es stösst auf grosses Interesse.
Michel Burtscher/PD
Das «Respect Camp» findet nicht zum ersten Mal auf dem Klosterplatz statt. Es dauert bis Freitag. (Bild: PD)

Das «Respect Camp» findet nicht zum ersten Mal auf dem Klosterplatz statt. Es dauert bis Freitag. (Bild: PD)

Es ist ein ungewöhnlicher Anblick: Auf dem Klosterplatz steht zurzeit eine kleine Zeltstadt. Ab Dienstag und noch bis Freitag findet dort das sogenannte «Respect Camp» statt. Dabei handelt es sich gemäss einer Mitteilung um ein «Präventionsprojekt für eine Kultur der Gewaltfreiheit, des Respekts und der Toleranz». Organisiert wird es von der kirchlichen Jugendarbeit Yesprit in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und findet im Rahmen der interreligiösen Dialog- und Aktionswoche (IDA) im Kanton St. Gallen statt. Die Veranstalter wollen mit dem Projekt Jugendliche und junge Menschen sensibilisieren und einen Beitrag für ein friedliches Zusammenleben in der Stadt leisten.

Das Herzstück des «Respect Camps» bilden sechs Trainingpoints, wie sie die Veranstalter nennen. Dort sollen die jungen Menschen motiviert werden, auf «lustvolle und kreative Art» ins Gespräch zu kommen. Sie lernen, wie sie Frust abbauen, Konflikte gewaltfrei lösen oder mit Vorurteilen umgehen können. In einem Zelt zum Thema «Interreligiöser Frieden» erwarten die Besucherinnen und Besucher lebensgrosse Porträts von jungen Menschen, die von Ausgrenzungserfahrungen erzählen, die sie wegen ihrer Religion erlebt haben. Mit dem «Chillout-Tipi» steht gemäss der Mitteilung der Veranstalter zudem ein Rückzugsort bereit, wo «weiterführende und persönliche Gespräche möglich sind oder man einfach eine Kerze anzünden und die Stille geniessen» kann.

Schüler nehmen Radiobeiträge auf

Zum «Respect Camp» gehört auch das Radioprojekt «IDA on air». Vom Radiobus der Stiftung Pestalozzi aus senden Schülerinnen und Schüler der Flade selbsterarbeitete Beiträge zu Religions- und Genderthemen. Ausserdem sind sie als Reporter im Camp unterwegs und fangen Stimmen der Besucher ein. Gesendet wird per Webradio sowie auf einer eigenen Frequenz, die im Umkreis von 20 Kilometern empfangen werden kann.

Laut den Veranstaltern stösst das Projekt auf grosses Interesse. Rund 700 Schülerinnen und Schüler hätten sich mit ihren Lehrpersonen angemeldet. Kurzfristige Anmeldungen für Schulklassen oder Jugendgruppen seien aber immer noch möglich, heisst es in der Mitteilung. Jeweils mittags zwischen 12 und 13.30 Uhr sowie abends zwischen 17 und 19 Uhr ist das «Respect Camp» zudem auch für andere interessierte Personen geöffnet. Am Donnerstag sogar eine Stunde länger.

Heute Mittag zwischen 12 und 12.30 Uhr findet auf dem Klosterplatz die Eröffnungsfeier statt. Das Grusswort wird die St. Galler Stadträtin Sonja Lüthi halten. Danach gibt es einen geführten Rundgang durch die Zeltsiedlung des «Respect Camps». Die Schlussfeier ist am Freitagnachmittag um 15 Uhr geplant. (pd/mbu)

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