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Bürgermusik Mörschwil nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die Vergangenheit

Nostalgische Fotos, Erinnerungen an die Vereinsgeschichte und eine bunte Stückauswahl: Das bot die Bürgermusik Mörschwil an ihren Unterhaltungsabenden.
Manuela Bruhin
Auftritt im Gemeindezentrum Mörschwil: Die Bürgermusik Mörschwil unter Leitung von Roman Pizio. (Bild: Manuela Bruhin)

Auftritt im Gemeindezentrum Mörschwil: Die Bürgermusik Mörschwil unter Leitung von Roman Pizio. (Bild: Manuela Bruhin)

Eines wurde den rund 500 Gästen schnell klar: Die Bürgermusik Mörschwil scheute bei ihren Auftritten keinen Aufwand, um ihre Schätze der letzten 30 Jahre auszugraben. So vielfältig sich die Geschichte des Vereins zeigt, so kunterbunt wurde sie den Anwesenden an den traditionellen Unterhaltungsabenden von vergangenem Wochenende mit Hilfe von Fotos, Interviews und Anek­doten präsentiert.

Eine Reise in die Vergangenheit

«Die Arbeit, das gesamte Material zusammenzutragen, war intensiv», bringt es Noemi Oesch von der Bürgermusik auf den Punkt. Rund anderthalb Jahre war Thomas Würth, ehemaliger Dirigent und heutiges Ehrenmitglied, damit beschäftigt, die letzten 30 Jahre der Bürgermusik aufzuarbeiten. Doch die Mühen lohnten sich: Das Publikum wurde auf eine Reise in die Vergangenheit mitgenommen und war vom Resultat begeistert.

Auch der musikalische Teil unter der Leitung von Roman Pizio kam nicht zu kurz. So bunt wie die Chronik war auch die Liederauswahl. Märsche, 80er-Jahre-Hits und moderne Stücke waren im Programm vertreten. Das war kein Zufall. «Uns liegt es am Herzen, den Besucherinnen und Besuchern nicht nur eine Musikrichtung, sondern ein vielfältiges Programm zu bieten», sagte Oesch. Den 46 Mitgliedern ist das einmal mehr gelungen. Die Stücke wurden mit grossem Applaus verdankt. Unterhaltungsabende, Musikfeste oder Reisen des Vereins fanden in der Chronik Platz.

Es herrscht «ein guter Drive»

Es wurde auch aufgezeigt, «dass die musikalische Leistung stets besser geworden ist», wie Präsidentin Martina Wäger sagt. Dies sei einerseits auf eine gewisse Professionalisierung zurückzuführen. Andererseits sei die intensiv gepflegte Nachwuchsarbeit ein Grund dafür. «Junge Musiker, welche unserem Verein beitreten, wurden bereits in der Musikschule ausgebildet. Dies war früher nicht der Fall.»

Seit Jahren spüre sie bei der Bürgermusik Mörschwil einen «guten Drive»: Die Mitglieder seien motiviert und engagiert. Einen Wunsch hat Wäger dennoch: «Schön wäre, wenn das immer noch leicht verstaubte Image der Blasmusik endgültig der Vergangenheit angehören würde.»

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